Aus für Sendo
Aus für Sendo. Der britische Handy-Hersteller Sendo soll Gläubigerschutz beantragt haben. Der US-Konkurrent Motorola übernimmt nach eigenen Angaben das Entwickler-Team und die Sendo-Patente.
Aus für Sendo
Der finanzielle angeschlagenen Handyhersteller Sendo soll am 29. Juni Gläubigerschutz beantragt haben. Nach Informationen auf der Sendo-Website, steht das britische Unternehmen jetzt unter der Aufsicht von Insolvenzverwaltern. Der US-Konkurrent Motorola hat nach eigenen Angaben die Sendo-Entwicklerteams in Großbritannien und Singapur samt technischer Ausrüstung übernommen. Die rund 200 Entwickler, davon 170 in Birmingham, sollen in Motorolas Mobilgeräte-Business integriert werden und dort technische Lösungen für Mobilfunk-Betreiber entwickeln. Außerdem soll sich Motorola 50 bestehende sowie 40 in Anmeldung befindliche Patente von Sendo gesichert haben. Wie das US-Unternehmen mitteilte, bestehe kein Interesse, das Sendo-Geschäft, Vertriebsbüros oder Produktionsverträge zu übernehmen.