Fünf Tipps für die Absicherung von WLAN-Routern
Wie aktuelle Studien belegen, nutzen Cyber-Kriminelle vermehrt Firmware-Lücken, um User auf gefälschte Webseiten zu führen. TP-Link hat einen Fünf-Punkte-Plan für den Schutz des Heimnetzes erarbeitet.
Hacker sind ständig auf der Suche nach möglichen Router-Schwachstellen – in Hardware und Software. Dabei machen die Online-Verbrecher vor keiner Marke und keinem Modell halt. Aktuelle Studien des Internet Storm Centre (ISC) und des Team Cymru belegen, dass immer mehr Cyber-Kriminelle Firmware-Lücken nutzen, um User auf gefälschte Webseiten zu führen. Wer sein Heimnetzwerk vor Online-Attacken schützen will, sollte die folgenden fünf Tipps von TP-Link befolgen:
- Den Antivirus-Schutz aktivieren
Die Grundvoraussetzung für mehr Datensicherheit ist eine seriöse Antiviren-Lösung. Idealerweise wählen Anwender eine Software, die mit einer Anti-Phishing-Funktion für den Browser und für das Mail-Programm ausgestattet ist. Diese hilft, infizierte Webseiten und Links zu umgehen.
- Die Zugangsdaten überprüfen
Zu den größten Schwachstellen gehören voreingestellte Passwörter. Hacker kennen die am meisten genutzten Codes und wenden diese oft als erstes an, um in das heimische Netz einzudringen. Für das Passwort empfiehlt sich eine Kombination aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Wie Anwender das von TP-Link vorgegebene Passwort ändern können, ist in den FAQ auf der Webseite zu sehen. Wie sich bei TP-Link-Produkten der Benutzername einfach ändern lässt, zeigen die folgenden Linke:
- DSL-Modem-Router
- WLAN-Router
- Deaktivierung der Fernverwaltung (DSL-Router)
- Deaktivierung der Fernverwaltung (WLAN-Router): Um den Fernzugang zu deaktivieren, sollte die Remote-IP-Adresse auf 0.0.0.0 gesetzt werden
- Das Browsertracking deaktivieren
Eine weitere Sicherheitsmaßnahme ist es, im Browser das Speichern von Benutzername und Passwort zu deaktivieren. Zudem sollten Nutzer ihren Internetbrowser nach der Konfiguration schließen. Dies hindert Hacker daran, sich bei dem Router anzumelden und die Zugangsberechtigungen oder Sicherheitseinstellungen zu ändern.
- Die Firmware-Updates installieren
Anwender sollten in regelmäßigen Abständen prüfen, ob ihre Router-Firmware noch auf dem aktuellen Stand ist. Das Forschungsteam bei TP-Link arbeitet kontinuierlich daran, Router-Schwachstellen zu identifizieren und zu beseitigen. Ein Blick auf die Webseite von TP-Link hilft dabei, die aktuell laufende Firmware des Routers zu bestimmen, zu prüfen, ob ein Update fällig ist und eine Aktualisierung vorzunehmen:
- Die Remote-Verwaltung aktivieren
Bei allen ausgelieferten TP-Link-Routern ist die Remote-Management-Funktion ausgeschaltet. Anwender sollten die Fernverwaltung nur dann aktivieren, wenn sie diese wirklich benötigen. Ergänzende Informationen zur Deaktivierung der Funktion sind ebenfalls auf der Webseite zu finden.