IT-Dienstleister verlieren viele Arbeitsstunden durch operative Defizite
Laut einer aktuellen Studie im Auftrag von Autotask verlieren IT-Dienstleister aufgrund ineffizienter Geschäfts- und Datenmanagementprozesse monatlich eine hohe Anzahl an fakturierbaren Arbeitsstunden. Besonders bei der Erfassung geleisteter Arbeitszeit besteht bei über 60 Prozent der Befragten Handlungsbedarf.
Autotask, Anbieter Cloud-basierter IT-Business-Management-Software, ließ die Angaben von rund 230 IT-Dienstleistern zu Auslastungsquoten, Wachstumspotenzialen und Managementprozessen auswerten. In Bezug auf operative Defizite bringt die Studie unter anderem folgende Ergebnisse hervor:
- 61 Prozent der IT-Dienstleister stellen bis zu 20 Arbeitsstunden pro Monat nicht in Rechnung, weil sie die geleistete Zeit nicht genau genug erfassen können.
- 60 Prozent der IT-Dienstleister wenden monatlich bis zu 20 Arbeitsstunden für die redundante Eingabe von Daten in mehrere Systeme auf.
- 59 Prozent der IT-Dienstleister wenden monatlich bis zu 20 Arbeitsstunden für die Pflege dieser unterschiedlichen Systeme auf.
- 23 Prozent der IT-Dienstleister können 20 bis 50 Arbeitsstunden weniger leisten, weil sie den Zeitplan für die Einsätze ihrer Mitarbeiter nicht optimal verwalten können.
„Unternehmen werden kontinuierlich anspruchsvoller in Bezug auf ihre technische Ausstattung und IT-Infrastruktur, wodurch Lösungsanbieter in der IT-Branche vor immer komplexere Herausforderungen gestellt sind“, betont Mark Cattini, CEO von Autotask. „Vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, Auslastungsquoten zu steigern und Umsatzverluste zu vermeiden. Die Studie lässt darauf schließen, dass IT-Dienstleister dies vor allem durch die Optimierung interner Prozesse erreichen können.“
Im Rahmen der vom Marktforschungsunternehmen Decision Tree Labs durchgeführten Studie wurden die Anbieter außerdem dazu befragt, welche branchenrelevanten Entwicklungen sich besonders stark auf die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen ausgewirkt haben. Die häufigsten Antworten waren hierbei die steigende Relevanz von Cloud- und Virtualisierungsdiensten (73 Prozent), das Wachstum im Bereich mobiler Geräte und Anwendungen (65 Prozent) sowie die zunehmende Bedeutung von Managed-Services (63 Prozent).