Studie zeigt: B2B-Commerce im IT-Channel noch nicht etabliert
Eine aktuelle Umfrage von ITscope unter ITK-Unternehmen zeigt: Digitale Vertriebskanäle sind im IT-Channel zwar präsent, aber noch längst nicht Standard. Viele Reseller zögern beim Einstieg in den B2B-Commerce – häufig aus praktischen Gründen. ITscope adressiert diese Hürden mit einem vorkonfigurierten Shop-Angebot für kleinere Systemhäuser.
Laut einer aktuellen Online-Umfrage von ITscope unter 332 ITK-Unternehmen verfügen lediglich 47 % über einen eigenen B2B-Shop. Weitere 12 % planen die Einführung. Rund 41 % arbeiten derzeit noch ohne digitalen Vertriebskanal. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass digitale Commerce-Strukturen im IT-Channel zwar etabliert sind, sich aber noch nicht als Branchenstandard durchgesetzt haben.
Ursachen: Strategische Zurückhaltung oder operative Hürden?
Bei der Betrachtung der Unternehmen ohne Online-Shop fällt auf, dass 77 % keinen akuten Bedarf erkennen. Gleichzeitig geben viele Befragte an, es mangele an personellen Ressourcen, verfügbarem Know-how oder Zeit. Daraus lasse sich laut ITscope ableiten, dass häufig praktische Hindernisse einer Digitalisierung des Vertriebs im Weg stehen – auch wenn der strategische Nutzen erkannt wird.
Relevanz steigt – Umsetzung bleibt ausbaufähig
Ein Drittel der Unternehmen bewertet B2B-Commerce bereits als sehr wichtig für das eigene Geschäftsmodell. Weitere 48 % ordnen das Thema als mittelrelevant ein. Daraus ergibt sich ein differenziertes Bild: Die Marktteilnehmer erkennen die Relevanz, doch die Umsetzung bleibt vielerorts fragmentarisch. Laut ITscope spiegelt dies eine Phase des Übergangs wider, in der bestehende Strukturen noch nicht durchgängig transformiert wurden.
Anbieter reagieren mit niederschwelligen Angeboten
Vor dem Hintergrund dieser Marktverhältnisse bietet ITscope mit dem sogenannten Essential Shop eine sofort einsatzbereite Shop-Lösung an, die insbesondere kleinere und mittlere Systemhäuser adressieren soll. Die Lösung ist Bestandteil des Pakets ITscope Essential+ und soll ohne Projektaufwand implementierbar sein. Ziel sei es, Systemhäusern einen ressourcenschonenden Einstieg in den digitalen Vertrieb zu ermöglichen – mit zentral gepflegtem Sortiment und Self-Service-Funktionalität für Endkunden.
Whitepaper bietet vertiefte Einblicke für Entscheider
Die vollständige Auswertung der Umfrageergebnisse stellt ITscope im Whitepaper „B2B Commerce im Reality Check: Wo IT-Reseller 2026 wirklich stehen“ zur Verfügung. Das Dokument bietet eine strategische Einordnung der Branchensituation, analysiert typische Einstiegshürden und zeigt differenzierte Handlungsempfehlungen für Reseller in unterschiedlichen Entwicklungsstufen auf.