Power-Systems-Server von IBM mit bis zu 32 Kernen
Der »Power Systems 570/32« von IBM verdoppelt mit 32 die Anzahl der »Power6«-Kerne gegenüber dem bisherigen System mit 16. Neben den Servern Power-System-Express 520, 550 und 560 erneuert der Hersteller zugehörige Software für AIX, »i« und Linux.
Für die Konsolidierung von Rechenzentren oder Abteilungsserver bringt IBM verschiedene Server mit der Power6-Architektur. Das Flaggschiff Power-System 570/32 unterstützt einen Prozessor mit 32 Kernen. Der Power-570/16-Server arbeitet mit zwei bis sechzehn Power6-Cores zusammen. Über einen Hot-Node-Zusatz lassen sich beim 570 zusätzliche Servermodule installieren, ohne dass das System dafür anhalten muss. Zu der Power-System-Software für AIX, I und Linux gehören »PowerVM Active Memory Sharing« und der »Systems Director«. Weiter zählen dazu der »Active Energy Manager«, »PowerHA für AIX« und eine aktuelle Version des »iClusters.
Ein Stapel von »Power System 570«-Servern von IBM
Die Beta-Version von Power-VM-Active-Memory-Sharing dient zur Virtualisierung. Sie verbessert die Hauptspeicherauslastung, indem sie den Partitionen die Ressourcen aus einem Pool zuteilt.
Der Systems-Director ist die Basis-Software für das Management der Power-Server. Mit ihm verwaltet der Administrator auch physikalische und virtuelle Ressourcen, auf denen irgendeine Kombination von AIX-, I- oder Linux-Jobs laufen. Die Software ist aufwärtskompatibel zu IBMs Tivoli.
Der Active-Energy-Manager ist eine Erweiterung des Systems-Director. Er kann den Takt des Prozessors verringern oder sogar in den Schlaf-Modus versetzen. Dies dient dazu, den Energieverbrauch eines Power6-Servers oder eines Pools von Power6-Servern zu verringern.
Power-HA für AIX beherrscht jetzt asynchrones GLVM (Geographic-Logic-Volume-Manager), um Systeme für Desaster-Recovery geografisch verteilt zu betreiben. Icluster für Hochverfügbarkeit baut auf logischer Replikation auf.
Der Power-560-Express dient dazu, die Arbeitslast von mehreren Unix-, I- oder x86-Systemen zu konsolidieren. Power-520-Express und -550-Express bieten die Möglichkeit, vier oder acht Cores für I-Editionen zu nutzen. AIX- und Linux-Anwender können nun zusätzlich auch I auf ihren Systemen betreiben.