Steria: Schwierigkeiten im Deutschlandgeschäft
Ihre Halbjahres-Ergebnisse hat die in Frankreich beheimatete Steria-Gruppe vorgelegt. Während man europaweit stabile Wachstumszahlen vorweisen kann, kommt das Deutschlandgeschäft nicht recht vom Fleck.
Ihren Umsatz konnte die Unternehmensgruppe Steria im ersten Halbjahr 2006 um 3,9 Prozent von 584,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 607,2 Millionen Euro steigern. Vor allem im Heimatland Frankreich gelang dem Anbieter von IT-Dienstleistungen ein kräftiger Zuwachs von 8,9 Prozent, aber auch das Großbritanniengeschäft kann sich mit einem Plus von 5,7 Prozent sehen lassen. Anders stellt sich die Situation dagegen in Deutschland dar: Im Vergleich zu den in den ersten sechs Monaten 2005 erwirtschafteten 92,3 Millionen Euro stellen die im vergangenen Halbjahr erzielten 92,8 Millionen Euro lediglich eine Steigerung um magere 0,6 Prozent dar. Nach wie vor hat Steria hier mit den Nachwirkungen der durch die Übernahme von Mummert Consulting im letzten Jahr notwendig gewordenen Umstrukturierungen zu kämpfen.
Die guten Europa-Zahlen sorgen bei der Steria-Gruppe allerdings für Zuversicht. Die Auftragseingänge lagen Ende Juni um 21 Prozent über dem Vorjahresniveau und für 2006 geht man insgesamt von einem deutlichen Zuwachs des Konzernumsatzerlöses aus. Als Zielvorgabe wird eine operative Gewinnspanne von mehr als sieben Prozent angegeben - schließlich will die Unternehmensgruppe stärker als der europäische IT-Service Markt wachsen.
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