Positives Resümee zur Premiere
Während des letzten Messetages zogen die Veranstalter bei der Abschluss-Pressekonferenz in Hannover erste Bilanz. Grundtenor: Die Premiere des neuen Konzepts der CEBIT ist gelungen.

Oliver Frese, CEBIT-Vorstand der Deutschen Messe, sieht in der diesjährigen Veranstaltung die “erste CEBIT einer neuen Zeitrechnung”. Daher dürfe man sie nicht mit den vergangenen Messen vergleichen. Stattdessen sei sie die Ausgangsbasis für die künftigen. Die Verzahnung von Business und Festival sei jedoch laut Veranstalter aufgegangen. Überzeugt zeigt sich auf der Pressekonferenz auch Heiko Meyer, Vorsitzender des CEBIT-Messeausschusses und Geschäftsführer von Hewlett Packard Enterprise. Für ihn sei die neue CEBIT ein “voller Erfolg” und lobt den “Mut zur radikalen Transformation”.
Nach Angaben der Deutschen Messe waren 120.000 Menschen auf dem CEBIT-Gelände. Jeder dritte Besucher gehörte demnach zum Topmanagement seines Unternehmens, jeder vierte kam aus dem Ausland. Auf den Konferenzbühnen haben an allen Tagen rund 30.000 Zuschauer die Keynotes und Diskussionen rund um Chancen und Risiken der Digitalisierung besucht.
Den Erfolg der Messe lesen die Veranstalter nicht nur an den Besuchern vor Ort ab, sondern auch an der Resonanz im Netz: Die Live-Onlinestreamings der Konferenzen seien von rund 400.000 Personen genutzt worden, über die sozialen Netzwerke der CEBIT jeden Tag mehr als eine halbe Million Menschen erreicht worden. Die Hashtags der CEBIT hätten laut Veranstalter in den ersten Tagen die Spitzenreiter-Position in den deutschen Twitter-Charts eingenommen.
Zudem sollte die Stadt Hannover mehr ins Geschehen eingebunden werden. Auf dem zentralen Kröpcke-Platz gab es täglich Live-Übertragenungen vom Messegelände. Für die Open-Air-Abschlussveranstaltung am CEBIT-Freitag werden mehrere tausend Gäste erwartet.
Das Resümee von Frese: „Der frische Wind der neuen CEBIT sorgt für eine digitale Aufbruchstimmung, die in jedem Detail spürbar war.“ Nun gehe es an die Arbeit für die CEBIT 2019.