Snom bringt DECT für kleinere Standorte
Snom erweitert sein DECT-Portfolio um die Lösungen M253 und M256, die laut Hersteller speziell für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert wurden. Die Systeme sollen eine einfach implementierbare, sichere und flexibel skalierbare Kommunikationslösung für kleinere Standorte, Filialen und anspruchsvolle Arbeitsumgebungen bieten.
Der Berliner Hersteller Snom erweitere sein Portfolio im Bereich DECT-Kommunikation um die Lösungen M253 und M256. Beide Systeme basierten auf der DECT-Basisstation M250 und seien laut Unternehmen als sofort einsatzbereite Komplettpakete für professionelle Kommunikationsanforderungen konzipiert. Ziel sei es, insbesondere kleineren Organisationen eine zuverlässige und zugleich einfach zu implementierende schnurlose Telefonie bereitzustellen.
Die Systeme unterstützten Power over Ethernet sowie Sicherheitsprotokolle wie TLS und SRTP. Darüber hinaus seien Funktionen für Remote-Management und zentrale Administration integriert, wodurch sich die Lösungen in bestehende IT- und UCC-Infrastrukturen einbinden ließen.
Fokus auf kleinere Standorte und Filialstrukturen
Die Single-Cell-Architektur sei laut Hersteller speziell für kleinere Standorte konzipiert. Dazu zählten etwa Arztpraxen, Einzelhandelsgeschäfte oder Gastronomiebetriebe. Die Basisstation ermögliche eine Reichweite von bis zu 50 Metern in Innenräumen sowie bis zu 300 Metern im Außenbereich.
Pro Installation könnten bis zu zehn Mobilteile betrieben werden, während gleichzeitig bis zu acht Gespräche parallel geführt werden könnten. Dies adressiere typische Anforderungen in Umgebungen mit moderatem Kommunikationsaufkommen und begrenzter IT-Infrastruktur.
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Unterschiedliche Gerätekonzepte für verschiedene Einsatzszenarien
Mit den beiden Varianten M253 und M256 differenziere Snom nach Einsatzumgebung.
Die Lösung M253 kombiniere die Basisstation mit dem Mobilteil M53, das für klassische Büro- und Serviceumgebungen ausgelegt sei. Das Gerät verfüge über ein Farbdisplay, HD-Audio sowie eine ergonomische Bedienstruktur. Laut Hersteller seien bis zu zwölf Stunden Gesprächszeit und 120 Stunden Stand-by möglich. Der Einsatz von AAA-Batterien solle zudem Wartung und Betriebskosten reduzieren.
Die Variante M256 setze hingegen auf das robustere Mobilteil M56. Dieses sei gemäß IP67 gegen Staub und Wasser geschützt und für anspruchsvollere Umgebungen wie Lagerhallen, Werkstätten oder Produktionsbereiche vorgesehen. Damit adressiere das Unternehmen Szenarien, in denen Endgeräte erhöhten physischen Belastungen ausgesetzt sind.
Plattformansatz durch kompatible Endgeräte
Ein zentrales Element der Lösung sei die Kompatibilität der Basisstation M250 mit der gesamten DECT-IP-Serie M5x. Neben den Mobilteilen könnten auch Tischtelefone wie das Modell M58 integriert werden.
Dies ermögliche laut Anbieter eine einheitliche Kommunikationsplattform für mobile und stationäre Arbeitsplätze. Unternehmen könnten ihre Infrastruktur somit flexibel erweitern und an unterschiedliche Nutzungsszenarien anpassen.
Integration, Sicherheit und Administrationsaufwand
Die Lösungen unterstützten neben verschlüsselter VoIP-Kommunikation auch Funktionen wie LDAP-Telefonbücher, automatische Provisionierung sowie Over-the-Air-Updates. Diese Features sollen den Administrationsaufwand reduzieren und gleichzeitig die Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Anforderungen unterstützen.
Durch standardisierte Schnittstellen sei zudem eine Integration in bestehende Telefonanlagen und Unified-Communications-Plattformen vorgesehen.
Einsatzbereiche und betrieblicher Nutzen
Typische Einsatzfelder sieht der Hersteller unter anderem
- im Einzelhandel,
- in der Gastronomie,
- in medizinischen Einrichtungen
- sowie in kleineren Verwaltungsstrukturen.
- Auch Logistikstandorte
- oder Kanzleien könnten von der Lösung profitieren.
Die Kombination aus einfacher Installation, zentraler Verwaltung und skalierbarer Geräteunterstützung soll Unternehmen eine wirtschaftliche Alternative zu komplexeren Multizellen-Systemen bieten.