Mit persönlichen Daten gehen Handy-Anwender teilweise ziemlich fahrlässig um. Sie speichern auf den Geräten PINs, Passwörter oder Bank-Konten-Details, verwenden vielfach aber kein Passwort.
Nichts geht schneller verloren als ein Laptop beziehungsweise Handy im Taxi oder sonst irgendwo unterwegs. Trotzdem speichern Anwender auf ihren Mobiltelefonen Bankdaten, Passwörter oder Kreditkarteninformationen. Dies ergibt eine Umfrage unter 600 Pendlern in London durch Credant Technologies. So haben 16 Prozent ihre Bankkontendaten auf dem Handy. 24 Prozent speichern PINs und Passwörter ab. 11 Prozent haben dort Details zu sozialen Daten und persönlichem Einkommen. Jeder zehnte legt dort seine Kreditkarteninformationen ab. Dies allein ist schon gefährlich genug. Fahrlässig handeln aber zudem 40 Prozent, indem sie nicht einmal ein Passwort für ihr Gerät setzen.
Gelangen sensible persönliche Informationen in falsche Hände, gibt es den Kriminellen eine gute Ausgangsbasis für Angriffe über Social-Engineering. Sie können damit etwa gezielte Phishing-Mails erstellen oder sich glaubhaft für eine andere Person ausgeben, weitere Angaben zu erschleichen oder Angriffe durchzuführen. Dies ist besonders kritisch, weil Anwender genauso auch mit den geschäftlichen Informationen umgehen.
So zeigen weitere Untersuchungen von Credant, dass 99 Prozent ihre Telefone auch für berufliche Zwecke nutzen. Dabei handeln 26 Prozent ausdrücklich gegen die Anweisung ihres Arbeitgebers. Geschäftliche Namen und Adressen liegen bei 77 Prozent auf den Geräten. Kundeninformationen haben 23 Prozent auf ihrem Mobiltelefon. 35 Prozent erledigen damit elektronisch geschäftliche Korrespondenz.