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Videoconferencing

Die neue Collaboration

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Mobil auf jeden Fall, flexibel und geprägt von neuen Technologien, welche die Zusammenarbeit über Distanzen hinweg erleichtern. Aber wohin geht der Trend in den kommenden Jahren und wie können sowohl Hersteller als auch der Channel ihre Kunden unterstützen?

Mirko Dachwitz, Polycom • 30.11.2015 • ca. 2:50 Min

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© peshkov-fotolia

Gerade jetzt bieten sich dem Channel viele Chancen, von neuen Technologietrends nicht nur zu profitieren, sondern den Arbeitsplatz der Zukunft aktiv mitzugestalten. Deutschland, bekannt dafür, dass sich neue Technologien erst mit einiger Verzögerung durchsetzen, wandelt sich: Eine offenere Haltung der Unternehmen gegenüber neuen Produkten belegt die deutlich gestiegene Nachfrage nach umfassenden Collaboration-Lösungen, welche verschiedenste Funktionen wie Audio, Video, Chat und Content-Sharing vereinen. Durch die Abschaltung der ISDN-Leitungen durch die Deutsche Telekom sind IT-Abteilungen gezwungen, sich mit dem Thema Kommunikation und Zusammenarbeit zu befassen. Im Bereich der Telefonie setzen viele auf „Microsoft Skype for Business“, da die Lizenzen vorhanden sind und die Variante kostengünstig ist.

IT-Verantwortlichen ist bewusst, dass einzelne Kommunikationswege, wie etwa Audio, längst nichtmehr als Silo funktionieren, sondern bei Lösungen wie „Skype for Business“ in komplette UC-Umgebungen eingebunden sind und damit vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit bieten – Video und Content-Sharing über Telefon, E-Mail oder Chat. Insbesondere Funktionen wie Chat oder Video sind bereits integriert und werden kostenlos mitgeliefert – ein Impulsgeber für mögliche Erweiterungen: Wäre es sinnvoll, für Videomeetings mit mehreren Teilnehmern ein größeres Videokonferenzsystem anzuschaffen? Möchte man die Möglichkeit haben, Inhalte zu teilen und gemeinsam zu bearbeiten? Macht die Anschaffung einer Lösung wie der „CX5100 Unified Conference Station“ mit 360-Grad-Videokamera Sinn?

Neue Anforderungen, neue Chancen
Letztendlich haben es die Reseller in der Hand, dieses Potenzial für sich zu nutzen. Nur mit dem nötigen Fachwissen und dem Wissen um die individuellen Anforderungen der Kunden können Reseller umfassend beraten. Es gilt, zu zeigen, welche Vorteile UCC-Lösungen bieten, für welche Einsatz-Szenarien sie sich eignen, wie Lösungen individuell auf verschiedene Bedürfnisse anpassbar sind – und vor allem auch, wie einfach die Anwendung mittlerweile ist. Große Unterstützung der IT ist längst nicht mehr notwendig – dafür sorgen intuitiven Nutzeroberflächen und eingebaute Automatismen, wie die automatische Kamera-Erfassung aller Teilnehmer eines Video-Meetings oder Technologien, wie beispielsweise „Polycom Acoustic Bubble“, die automatisch Hintergrundgeräusche unterdrücken und so Videokonferenzen auch im Großraumbüro ermöglichen. Für eine nahtlose Kommunikation über „Systemgrenzen“ hinweg sind zudem Lösungen mit offenen Standards entscheidend, welche auch problemlos in bestehende UC-Umgebungen integriert werden können. Und natürlich gilt „Seeing is believing“ – Reseller, die selbst Lösungen testen und ausprobieren, können auch ihre Kunden leichter von den Vorteilen neuer Lösungen überzeugen.

Für Händler ist das die Chance, sich als Alles-aus-einer-Hand-Provider zu etablieren – denn er kann seinen Kunden von der traditionellen Telefonie-Lösung bis hin zu einer kompletten End-to-end-UC-Collaboration-Lösung alles bieten. Wer sich auf den Verkauf einer Telefonanlage beschränkt, lässt eine Menge Potential ungenutzt. Polycom beispielsweise bietet seinen Vertriebspartnern fortlaufend Schulungen an und schärft somit auch den Blick für neue Chancen. Der Channel nimmt diese Offerte an: So verzeichnet der Hersteller eine verstärkte Nachfrage an Trainings, Schulungen und Zertifizierungen, um das notwendige Know-How aufzubauen. Speziell IT-Partner, Integratoren und Systemhäuser fällt es meist leicht, die neuen Technologien zu adaptieren.

Sprechen wir vom Arbeitsplatz der Zukunft, ist ein wichtiger Aspekt, neben der Frage, wie wir zukünftig arbeiten, auch in welcher Umgebung wir das tun. Während in Deutschland oft noch das Büro oder der Besprechungsraum als passender Ort zum Arbeiten definiert wird, sind in Ländern wie den USA schon seit längerem Orte mit Lounge- beziehungsweise Café-Charakter für die Zusammenarbeit stark gefragt. Sie sollen den informellen Austausch der Mitarbeiter fördern und dienen als kreative Inspirationsquelle. Während die Sofas und Sessel den Entspannungscharakter fördern, erfordert produktives Arbeiten jedoch auch einfach zu bedienende, auf Knopfdruck funktionierende Technologien. Die Lösung „Polycom RealPresence Centro“ beispielsweise ist ganz klar aus dieser Marktanforderung entstanden: „Centro“ befindet sich mit den Bildschirmen inmitten der Meetingrunde, sodass sich die Teilnehmer bequem darum gruppieren können und ein Austausch sowohl mit den Video-Teilnehmern auf den Bildschirmen ebenso wie mit den anderen Kollegen im Raum möglich ist. Der Trend zu diesen informellen Arbeitsumgebungen wird über kurz oder lang auch die DACH-Region erreichen, so dass künftig noch weitere Lösungen auf den Markt kommen, die speziell auf diese Ansprüche ausgelegt sind. 

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