Je mehr mobile Geräte, wie zum Beispiel Smartphones oder Tablet-PCs, und je mehr diese dauerhaft mit Online-Diensten in der Cloud verbunden sind, desto weniger werden Ausfallzeiten bei diesen Diensten toleriert. Niemand würde beispielsweise Amazon oder Facebook als „Business Critical Application“ bezeichnen, aber wenn so ein Dienst doch ausfällt, macht dieser Vorfall weltweit Schlagzeilen. Stratus-Produkte, wie die "ftServer" sind für diese „Always-On-Welt“ konzipiert.
Die "ftServer" von Stratus sind fehlertolerante Server, die eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent und mehr bieten. Alle Hardware-Komponenten sind in einem "ftServer" doppelt ausgelegt und werden während des Betriebes komplett synchron gehalten. Fällt eine Komponente aus, wird der Betrieb automatisch und vom Benutzer unbemerkt durch die redundante Komponente weitergeführt. Auf diese Weise können "ftServer" bei Störungen einzelner, auch kritischer Komponenten wie etwa CPU oder Hauptspeicher ohne Datenverlust, insbesondere der "flüchtigen Daten" im Hauptspeicher, kontinuierlich weiterlaufen. Damit unterscheiden sich "ftServer" von softwarebasierten Failover-Cluster-Systemen, bei denen der Ausfall eines Knotens dazu führt, dass die laufenden Anwendungen auf einen anderen Knoten verlagert werden müssen – Fehlererkennung und anschließendes Umschalten zum neuen System können mehr oder weniger lange Ausfallzeiten verursachen. Vermeiden von Ausfallzeiten heißt aber Vermeiden von Ausfallfolgen. Daher werden "ftServer" häufig, aber nicht ausschließlich dort eingesetzt, wo eine kurzfristige Betriebsunterbrechung zu immensen, teilweise nicht reparablen Folgeschäden führen kann, wie zum Beispiel großen monetären Verlusten, nachhaltigen Imageschäden oder gar Verlust von Leib und Leben.
Da die Überwachung aller Komponenten vollständig in der Hardware realisiert wird, steht die gesamte Rechenleistung der CPUs für die Anwendung zur Verfügung. Für den Administrator stellt sich der Stratus-Server wie ein einzelner, marktüblicher x86-Server dar, das heißt, Betriebssystem und Anwendungen werden nur einmal installiert und jede Applikation ist ohne Anpassung sofort fehlertolerant zu betreiben. "ftServer" lassen sich problemlos in den gängigen Server-Management-Umgebungen verwalten. Ferner sind die "ftServer" in ein umfassendes Support- und Service-Konzept integriert. Wird der Defekt einer Komponente festgestellt, fordert der "ftServer" automatisch das passende Ersatzteil an. Ohne eine Betriebsunterbrechung wird die Komponente im laufenden System ausgetauscht, die beiden Serverhälften synchronisieren sich wieder automatisch, ein Eingriff an der Systemkonsole ist dazu nicht erforderlich.
Stratus setzt beim Design des "ftServer" auf Standard-Technologien. So verwenden die aktuellen Systeme Intel-E5-Prozessoren und gängige Betriebssysteme wie Windows, Linux sowie Vmware und Hyper-V für Virtualisierungslösungen. Dadurch sind Stratus-Server um ein Vielfaches kostengünstiger als proprietäre, fehlertolerante Systeme.