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Mobile Geräte verwalten

7P Mobile, Nokia und Trend Micro managen mobile Systeme

Zusammen mit Nokia und dem Sicherheitsexperten Trend Micro hat 7P Mobile eine Lösung entwickelt, mit der sich Smartphones verwalten und vor Angriffen schützen lassen.

Autor: Bernd Reder • 22.2.2008 • ca. 1:10 Min

Die Funktionen, die 7P Mobile Device Management bereitstellt

Mit 7P Mobile Device Management können Unternehmen mobile Geräte zentral konfigurieren, warten und gegen Attacken durch Hacker schützen. Die Lösung unterstützt Smartphones, PDAs und Handys, welche die Betriebssysteme Symbian oder Windows Mobile verwenden.

Zu den Funktionen der Software-Suite gehört das Inventarisieren von mobilen Geräten. Der IT-Verwalter erhält einen Überblick darüber, welche Systeme im Unternehmen im Einsatz sind, wer sie benutzt und welche Anwendungen und Betriebssysteme sich darauf befinden.

Zusätzlich hat der Systemverwalter die Möglichkeit, Updates oder neue Anwendungen zentral auf alle Geräte aufzuspielen, und zwar über das Firmennetzwerk oder Mobilfunkverbindungen. Auf die gleiche Weise lassen sich Backups der Daten auf den Systemen erstellen oder bei Bedarf Sicherungen wieder einspielen.

Geräte »over the air« sperren

Ein zentraler Punkt ist die Sicherheit. 7P Mobile Device Management übermittelt nicht nur Sicherheits-Patches, sondern ermöglicht es zudem, Geräte »remote« zurückzusetzen oder zu sperren – wichtig bei Verlust eines Smartphones.

Die Management-Lösung unterstützt gegenwärtig die Symbian-Geräte der E- und N-Serie von Nokia, außerdem Windows-Mobile-Smartphones. Die Sicherheitskomponenten hat Trend Micro beigesteuert. Das Device-Management stammt von Nokias »Intellisync«-Lösung. 7P Mobile vermarktet das Ganze als gehostete Lösung.

Als Managed-Service verfügbar

Mobile Device Management steht als Managed-Service oder als ASP-Outsourcing-Lösung zur Verfügung. Zur Wahl stehen zwei Pakte: »Basis«-Nutzer erhalten neben Grundfunktionen wie Inventarisierung, Software-Management, Fernsperren oder Backup einen Virenschutz und eine Firewall. Bei der »Premium«-Ausgabe kommen noch Verschlüsselung, ein VPN-Client und ein Remote-Desktop hinzu.

Der Unternehmensname 7P Mobile leitet sich übrigens aus »Seven Principles« ab. Die Firma aus Ratingen wurden im Jahr 2000 als Joint-Venture der Vodafone Group und Cap Gemini Ernst & Young gegründet. Seit 2006 gehört 7P Mobile zur Seven Principles Tecon Technologies AG in Köln.