Neue Produkte für den Server-Markt
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Kaum kann AMD endlich die Quad-Core-Opterons ausliefern (Mitte April), spricht der Hersteller, genauer genommen General Manager der Server- und Workstation-Division Randy Allen, auch direkt über die Zukunft im Server- und Workstation-Markt Bevor die Anzahl der Kerne erhöht werden, verkleinert AMD erst einmal das Fertigungsverfahren: Ende 2008 sollen 45-Nanometer-Operons (Codename: Shanghai) den aktuellen 65-Nanometern-Opterons (Codename: "Barcelona"). Ein höherer L3-Cache von 6 MByte und der DDR800-2-Unterstützung sind sicherlich zwei Gründe an den prognostizierten 20 Prozent Leistungssteigerung gegenüber den aktuellen Opteron-Modellen.
In der zweiten Jahreshälfte 2009 sollen dann sechs Kerne auf dem Chip integrieren – ein Schritt den Intel bereits mit aus drei Dual-Core-CPUs bestehenden Dunnington gehen will. Der AMD Hexa-Core (Codename: Istanbul) passt weiterhin im Sockel F und unterstützt DDR2-Speicher. Diesbezüglich steht der große Wechsel erst in der ersten Jahreshälfte 2010 an: Mit dem 6-Kern-Prozessor "Sao Paulo" und der 12-Kern-CPU "Magny-Cours" kommt die Maranello-Plattform – und damit DDR3 und vier HyperTransport-3.
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