Puma setzt zum Sprung an
- AMD will Intel mit Puma-Plattform Paroli bieten
- Puma setzt zum Sprung an
- Neue Produkte für den Server-Markt
Mit Puma will AMD der übermächtigen Intel-Notebook-Plattform Centrino Konkurrenz machen: Zur Computex, die Anfang Juni in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh stattfindet, launcht AMD sein Gegenmodell zu Intel Centrino und Centrino 2 namens "Puma".
Ähnlich wie bei Intels Mobilkonzept zählen zur Puma-Plattform Prozessor, Chipsatz, und WLAN. Spekulationen im Internet zufolge startet die Puma-Plattform mit gleich vier Prozessor-Modellreihen: In Einsteiger-Notebooks sollen AMD Semprons mit einem Prozessorkern rechnen. Der zwei-kernige AMD Athlon ist für Mainstream-Modelle vorgesehen. Ebenfalls für diesen Markt sieht AMD die ersten Turion vor, der gegenüber dem Athlon mit DDR2-800-Unterstützung und einem schnelleren HyperTransport-Link punkten. Star unter den Mobil-CPUs ist jedoch der neue Turion Ultra: Zwei MByte L2-Cache und einen noch schnelleren HyperTransport-Link grenzen in von den anderen Modellen ab. Auch müssen sich Händler und Kunden dem Internet-Magazin computerbase.de zufolge an neue Prozessornamen gewöhnen:
Die CPUs werden mit zwei Buchstaben und zwei Ziffern bezeichnet. Der Chipsatz basiert auf dem Desktop-Chipsatz AMD 780G – und stellt dem Namen ein M voran. Der AMD M780V ist für das Einstiegssegment vorgesehen, der M780G für anspruchsvolle Anwender. Dabei unterscheiden sich die beiden Varianten hinsichtlich der integrierten Grafik: Hier stehen eine HD 3100 beim M780V der schnelleren Radeon HD 3200 beim M780G gegenüber. Ein Clou der Lösungen ist, dass sie mit einer Grafikkarte des Typs Mobility Radeon HD 3400 Hybrid CrossFire unterstützen – zur Freude mobiler Spiele-Enthusiasten.