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Franchiser PC-Spezialist: 300 Standorte frei

Umsatz und Ertrag der PC-Spezialist-Franchisenehmer sind Unternehmensangaben zufolge »massiv« gestiegen. Damit ist jedoch nicht etwa ein zweistelliges Plus gemeint. Der PC-Fachhandel hat hier eine eigene Semantik.

Autor: Martin Fryba • 13.8.2007 • ca. 0:55 Min

Die zur Synaxon AG gehörende Franchise-Gruppe PC-Spezialist ist mit den Verkäufen ihrer Lizenznehmer im weiten Quartal mehr als zufrieden. Die Umsätze seien »massiv« gestiegen, es sei das bisher erfolgreichste zweite Quartal seit Beginn der Auswertung 2005 gewesen, sagte Jens Wächter, Leiter der Abteilung Einzelhandelsentwicklung. »Massiv«, heißt im Einzelhandel übersetzt: Der Umsatz der PC-Spezialist-Partner hat um 8,4 Prozent zugelegt, und auch beim Ertrag konnten die selbständigen Unternehmer im Schnitt um 7,6 Prozent zulegen.

Zum einen wirkt sich die robuste Binnenkonjunktur positiv auf das Ausgabeverhalten der Privatkunden aus, zum anderen stellt PC-Spezialist einen Trend zu hochpreisigen Qualitätsprodukten fest. PCs, Notebooks, Drucker, Monitore oder Beamer: Die Kunden würden wieder mehr auf Beratung und Service beim Computer-Fachhändler setzen, heißt es aus der Bielefelder Firmenzentrale.

Bei den gegenwärtig rund 80 Franchise-Nehmern will PC-Spezialist nicht stehen bleiben. In Kürze werden drei neue Existenzgründer Filialen eröffnen, in neun weiteren Städten hat die Zentrale bereits Immobilien geprüft, den Markt wohl auch sondiert, so dass Existenzgründer hier lediglich zupacken müssen. Doch auch jenseits dieser Lokationen sieht PC-Spezialist noch jede Menge Potenzial für den Ausbau der Ladenkette. »In Deutschland sind noch rund 300 potenzielle Standorte frei«, heißt es dazu aus Bielefeld.

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