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Lizenzgebühren von den einstigen Piraten

Autor: Lars Bube • 1.7.2009 • ca. 0:35 Min

Inhalt
  1. »Piraten-Bucht« wird gekapert
  2. Lizenzgebühren von den einstigen Piraten
  3. Verkauf wegen zu viel Erfolg?
In ihrem Blog versichern die alten Besitzer ihren Usern, keine Daten weiterzugeben.
In ihrem Blog versichern die alten Besitzer ihren Usern, keine Daten weiterzugeben.

Allerdings sprechen derzeit tatsächlich alle Anzeichen dafür, dass vom bisher stolz gepflegten Piratenimage und dem rechtlich fragwürdigen Charakter der Seite tatsächlich nicht viel übrig bleibt. So bestätigte Hans Pandeya, CEO von Global Gaming Factory, dass Pirate-Bay-User künftig für das Herunterladen von Copyright-geschützten Inhalten bezahlen müssen. Sie könnten allerdings wiederum selbst »Geld« (Download-Credits) verdienen, indem sie über das Portal eigene Files zum Kauf anböten. Vom damit verdienten Geld wollen die neuen Besitzer unter anderem den Rechteinhabern der angebotenen Daten Lizenzgebühren bezahlen.

Wegen der zahlreichen Kündigungswünsche von Pirate-Bay-Usern will das Portal noch im Lauf des Tages (1. Juli) eine eigene Web-Seite mit einem Abmeldeformular online stellen. In dem betreffenden Blog-Beitrag versichern die Gründer von Pirate Bay allerdings nochmals, es würden keine Daten von Nutzern an den neuen Besitzer weitergegeben.