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Webinar-Tag: Digitale Souveränität

Wege aus der digitalen Abhängigkeit

Der Webinar-Tag von connect professional rückt näher – am 25. März 2026 dreht sich alles um das Thema "Digitale Souveränität" und wie Unternehmen und Organisationen Abhängigkeit vermeiden und ihre Daten sichern können.

Autor: Michaela Wurm • 26.2.2026 • ca. 1:50 Min

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© connect professional

Digitale Souveränität ist längst kein Nischenthema mehr, sondern eine strategische Schlüsselfrage für Unternehmen, Behörden und ganze Volkswirtschaften.

Schon die massiven Lieferengpässen während der Corona-Jahre haben die Abhängigkeit von globalen IT-Herstellern und Dienstleistern in den Blickpunkt gerückt. Aktuell zeigt sich diese Problematik erneut bei der mangelnden Verfügbarkeit bei vielen Speicherprodukten.

Aber auch ohne die Software von US-amerikanischen Anbietern wie Microsoft, Adobe oder Oracle und vor allem die Cloud-Dienste von AWS, Google und Microsoft gingen in den meisten europäischen Firmen ganz schnell die Lichter aus.

Die Abhängigkeit von internationalen Technologiekonzernen galt lange vor allem als betriebswirtschaftliches Risiko – Stichwort Vendor Lock-in. Doch inzwischen ist sie zu einer geopolitischen und strategischen Frage geworden.

Denn wer seine Daten, Infrastrukturen und digitalen Prozesse nicht selbstbestimmt kontrollieren kann, begibt sich in Abhängigkeit – mit Risiken für Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft.

Führungskräfte in IT, Business Development und strategischem Management stehen vor der Aufgabe, die Balance zwischen Effizienz, globaler Vernetzung und technologischem Selbstbewusstsein zu finden. Die Spannbreite reicht von souveränen Cloud-Alternativen und Open-Source-Lösungen über neue Standards für Datensouveränität bis hin zu regulatorischen Vorgaben auf europäischer Ebene.

Hier besteht nicht nur Diskussions-, sondern auch Handlungsbedarf. Der Webinar-Tag zum Thema „Digitale Souveränität“ von connect professional zeigt Wege auf, wie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ihre digitale Handlungsfähigkeit sichern können. Branchenexperten von Eset, OVHCloud und Bitdefender diskutieren praxisnah, welche Risiken bestehen, welche Strategien funktionieren und welche Hürden es zu überwinden gibt.

Anbieter zum Thema

Das erwartet Sie beim Webinartag „Digitale Souveränität“

Maik Wetzel, Strategic Business Development Lead, ESET Deutschland GmbH, beleuchtet die hybride Bedrohungslage, zeigt Angriffstrends und Pflichten aus NIS2 und CRA und diskutiert, wie digitale Souveränität gewahrt bleiben kann. Mit praxisnahen Empfehlungen zu Produkt- und Dienstleisterwahl, Zero-Trust-Architekturen, technischen Schutzmaßnahmen und organisatorischen Prozessen.

Christardt Berger, Senior Enterprise Account Executive DACH, Bitdefender GmbH, zeigt auf, wie deutsche Unternehmen ihre digitale Souveränität in der Cloud zurückgewinnen können. In seinem Vortrag analysiert er die Entwicklungen der europäischen Cloud-Landschaft. Er befasst sich mit den wichtigsten Herausforderungen und Chancen, denen europäische Unternehmen gegenüberstehen und wie sie mittels Einsatz der richtigen Lösungen, die Kontrolle über ihre Daten und Anwendungen in der Cloud zurückerlangen können.

Eike Vomberg, Produktleiter für Central Europe OVHCloud, erklärt wie Pre-Execution-Security Bedrohungen erkennt und stoppt, bevor sie Schaden anrichten. Im Fokus stehen präventive Schutzmechanismen, die Angriffe bereits vor der Ausführung blockieren, ohne dabei Funktionalität einzuschränken. Gleichzeitig wird im Vortrag aufgezeigt, wie digitale Souveränität „made in Europe“ moderne Sicherheitsansätze mit Leistungsfähigkeit verbindet.

Sie können sich hier kostenlos anmelden.
Wann: 25. März 2026 ab 9:00 Uhr.
Wo: Online Goto-Webinar
Alle Infos und die ausführliche Agenda finden Sie hier.