Telekom Security erweitert Services mit Akamai
Die Deutsche Telekom Security nutzt ab sofort die Security Certified Service Provider-Programme von Akamai. Ziel sei es, Unternehmen in regulierten Branchen wie Finanzen, öffentlicher Sektor und kritische Infrastrukturen durch verbesserte API-Sicherheits- und Mikrosegmentierungsdienste besser vor Cyberbedrohungen zu schützen. Die neuen Services sollen sowohl operative Effizienz als auch Compliance-Anforderungen adressieren.
Die Deutsche Telekom Security setzt künftig auf die Security Certified Service Provider-Initiative von Akamai. Ziel dieser Partnerschaft sei es, Kunden in besonders sicherheitskritischen Bereichen – darunter Finanzwesen, kritische Infrastrukturen und der öffentliche Sektor – mit erweiterten Sicherheitslösungen zu unterstützen. Im Fokus stünden insbesondere der Schutz von APIs und die softwaredefinierte Segmentierung von Netzwerken.
Laut Anbieter ermöglicht die Integration der Akamai-Services eine kontinuierliche Verwaltung des gesamten API-Sicherheitslebenszyklus. Die bereitgestellten Services umfassten operative Leistungen wie hybride Bereitstellungen, API-Audits sowie vierteljährliche Geschäftsberichte. Zusätzlich würden Sicherheitsvorfälle aktiv durch ein spezialisiertes Expertenteam gemanagt. Die Maßnahmen zielten darauf ab, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Sicherheitsrisiken proaktiv zu identifizieren.
Unterstützung bei Segmentierung und Compliance
Neben der API-Sicherheit erweitert Telekom Security auch ihren Support für Guardicore-Segmentierungslösungen von Akamai. Die angebotenen Dienste reichten von der Segmentierungsverwaltung über Vorfallmanagement bis hin zu Audits und Compliance-Leistungen. Diese Services könnten auf Wunsch auch in einer souveränen Cloud-Umgebung bereitgestellt werden.
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Reaktion auf zunehmende API-Bedrohungen
Ein Hintergrund für den Ausbau des Angebots sei die wachsende Zahl von Angriffen auf Schnittstellen. Ein Akamai-Bericht aus dem Jahr 2025 zeigt, dass zwischen Januar 2023 und Dezember 2024 rund 150 Milliarden API-Angriffe registriert wurden. Die Angriffe führten laut Bericht häufig zu Datenverlusten, Imageschäden und finanziellen Schäden – insbesondere in stark regulierten Branchen. Mikrosegmentierung und gezielte API-Sicherheitsmaßnahmen gelten als Schlüssel zur Risikominimierung.
Ein erstes Großprojekt sei bereits umgesetzt worden: Für eine deutsche Landesbank habe Telekom Security eine softwaredefinierte Segmentierungslösung auf Basis von Akamai-Technologie implementiert. Diese Maßnahme habe laut Unternehmen zur Absicherung sensibler Infrastrukturen und zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben beigetragen.
Über Telekom Security
Mit über 25 Jahren Erfahrung positioniert sich Telekom Security als Anbieter von Managed Security Services, insbesondere für regulierte Branchen. Die Kombination aus technologischem Know-how, Compliance-Erfahrung und internationaler Präsenz ermögliche es dem Unternehmen, Kunden ganzheitlich bei der Umsetzung von Sicherheitsstrategien zu unterstützen. Die Integration der Akamai-Lösungen solle die strategische Position im europäischen Markt weiter stärken.