Zum Inhalt springen
Abo für Kreativ-Apps

Apple greift Adobe und Co an

Apples Geräte werden breit in der Kreativ-Industrie genutzt. Jetzt will der Konzern die starke Position in ein größeres Software-Geschäft ummünzen - mit einem Kampfpreis.

dpa / Redaktion: Michaela Wurm • 14.1.2026 • ca. 0:30 Min

Apples Creator Studio biete ein Bündel von Apps für Kreativ-Anwendungen im Abo-Modell
Apple Creator Studio bietet ein Bündel von Apps für Kreativ-Anwendungen im Abo-Modell
© Apple

Apple greift den Platzhirsch Adobe sowie Entwickler von Musik-Anwendungen mit einem Bündel-Abo für seine Kreativ-Apps an. Das Angebot mit dem Namen Apple Creator Studio wird ab Ende Januar unter anderem Zugang zum Videoschnitt-Programm Final Cut Pro, der Bildbearbeitungs-App Pixelmator Pro und der Musikaufnahme-Software Logic Pro bieten. 

Anbieter zum Thema

Den Preis für das Studio-Bündel setzte Apple auf 12,99 Euro im Monat bzw. 129 Euro im Jahr fest - und damit deutlich unter dem Niveau von Adobe. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Funktionen für Apples kostenlose Büroprogramme wie die Textverarbeitungs-Software Pages.

Apple bringt erstmals Pixelmator Pro auf das iPad, mit allen beliebten Features, angepasst für Touch-Bedienung und den Apple Pencil.
Apple bringt erstmals Pixelmator Pro auf das iPad, mit allen beliebten Features, angepasst für Touch-Bedienung und den Apple Pencil.
© Apple

Mit dem Vorstoß macht Apple einen neuen Anlauf, von der breiten Nutzung der Geräte des Konzerns in der Kreativ-Industrie von iPhones über iPad-Tablets bis hin zu Mac-Computern mit einem größeren Software-Geschäft zu profitieren.