Fujitsu startet Beratungsangebot für digitale Souveränität
Mit einem neuen Beratungsangebot will Fujitsu europäische Unternehmen helfen, digital unabhängig zu werden. Die „Digital Sovereignty Advisory Services” sollen in einem Monat ganzheitliche Empfehlungen zur digitalen Souveränität erarbeiten.
Fujitsu hat ein neues Beratungsangebot vorgestellt, das europäische Unternehmen dabei helfen soll, ihre digitale Souveränität zu bewerten, zu stärken und abzusichern.
„Fujitsu Digital Sovereignty Advisory Services” richten sich laut Anbieter an Unternehmen, „die ihre Strategie für digitale Souveränität bislang noch nicht umfassend bewertet oder klar definiert haben. Sie helfen dabei, Risiken zu quantifizieren und Investitionen zu priorisieren, sodass aus Unsicherheit konkrete, messbare und umsetzbare Handlungspläne werden.”
„Digitale Souveränität ist längst kein abstraktes Konzept mehr. Sie ist zu einem Thema auf Vorstandsebene geworden – getrieben von regulatorischen Anforderungen, geopolitischen Spannungen und der Notwendigkeit operativer Resilienz“, erklärt Caragh O'Carroll, Hybrid IT Portfolio Lead bei Fujitsu Europe.
„Der Stand der digitalen Souveränität beschreibt, wie gut ein Unternehmen in Bezug auf Kontrolle, Transparenz und Autonomie aufgestellt ist: Datensouveränität, technische Souveränität und operative Souveränität“, so O'Carroll. „Den eigenen Status der Souveränität zu kennen und gezielt weiterzuentwickeln, ist in volatilen Zeiten entscheidend.” Zugleich stärke dies die Resilienz sowie das Vertrauen der Kunden in den Schutz ihrer Daten.
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Aufbau einer belastbaren Grundlage für digitale Souveränität
Im Rahmen eines zeitlich klar definierten Projekts schaffen die Fujitsu-Experten eine belastbare Grundlage für digitale Souveränität, indem sie das komplexe, mehrdimensionale Konzept in praxisnahe, entscheidungsreife Ergebnisse übersetzen – darunter eine priorisierte Roadmap, Risikobewertungen und Budgetempfehlungen.
Dabei analysieren die Experten geschäftliche und technische Dimensionen, um mithilfe einer strukturierten Methodik konkrete Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Diese orientiert sich an anerkannten Standards, darunter dem Cloud Sovereign Framework der Europäischen Kommission. So erhalten Organisationen ein klares Bild ihres aktuellen Status, der bestehenden Risiken und der Maßnahmen, mit denen sich ihre digitale Souveränität am wirksamsten stärken lässt.
Ganzheitliche Empfehlungen in nur vier Wochen
Die Digital Sovereignty Advisory Services werden als zeitlich klar definiertes Professional-Services-Programm über rund vier Wochen erbracht. Das Programm umfasst drei Phasen: Discovery, Analysis und Reporting.
In der Discovery-Phase führen Fujitsu-Berater Workshops und Interviews mit zentralen Stakeholdern aus Business und IT durch, um strategische Ziele, Technologielandschaften und Risikofelder zu erfassen. In der Analysephase kommen technische Risikobewertungen und ein Priorisierungsmodell zum Einsatz, um Empfehlungen nach Relevanz zu ordnen und mit der Unternehmensstrategie abzugleichen. In der Reporting-Phase erhalten Kundinnen und Kunden einen umfassenden Bericht, eine Präsentation sowie eine maßgeschneiderte Roadmap mit priorisierten Empfehlungen zur Stärkung ihrer digitalen Souveränität – einschließlich Hinweisen zu Kosten und Zeitplänen zur Unterstützung künftiger Business Cases.
Der Kunde erhält eine Bewertung seines aktuellen Status der digitalen Souveränität sowie möglicher Zielbilder, eine priorisierte Roadmap mit konkreten Maßnahmen und Projekten, datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für Business Cases inklusive Budgethinweisen und zeitlicher Staffelung sowie ausgewogene Empfehlungen über ein breites Spektrum an Lösungsansätzen hinweg – darunter lokale europäische Cloud-Anbieter, souveräne Hyperscaler-Angebote, souveräne Infrastruktur, Sicherheitslösungen und souveräne KI.