Zum Inhalt springen
Hohe Investitionen zahlen sich aus

Oracle-Geschäft profitiert von KI-Boom

Der Tech-Konzern Oracle setzt in großem Stil auf Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. An der Börse gab es Zweifel, ob die hohen Investitionen sich lohnen werden - doch das Geschäft brummt.

dpa / Redaktion: Michaela Wurm • 11.3.2026 • ca. 0:40 Min

Oracle-Gebäude in Lehi City, Utah - nur zur redaktionellen Verwendung
© JHVEPhoto - shutterstock.com

Der Tech-Konzern Oracle kann seine hohen Investitionen in KI-Infrastruktur entgegen den Zweifeln an der Börse in Umsatzwachstum ummünzen. So stiegen die Erlöse aus dem Cloud-Geschäft im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 8,91 Milliarden Dollar. 

Oracle übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Aktie sprang in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent hoch. Das Geschäft mit Cloud-Infrastruktur wuchs um 84 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar.

Anbieter zum Thema

Oracle-Chef Larry Ellison - nur zur redaktionellen Verwendung
Oracle-Gründer Larry Ellison
© FotoField - shutterstock.com

Der weitgehend von Tech-Milliardär Larry Ellison beherrschte Konzern arbeitet unter anderem an einem hunderte Milliarden Dollar teuren Infrastruktur-Projekt für Künstliche Intelligenz mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI zusammen. Die Oracle-Aktie stand in den vergangenen Monaten unter Druck, weil es bei Anlegern Zweifel gibt, ob die gewaltigen Investitionen in KI-Rechenzentren jemals zurückverdient werden können.

Insgesamt stieg der Oracle-Quartalsumsatz im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 17,2 Milliarden Dollar. Unterm Strich verdiente der Konzern knapp 3,7 Milliarden Dollar nach 2,94 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.