Die richtige Balance zwischen Boxmoving und Servicegeschäft
- Die Broadline-Distribution im Umbruch
- Die richtige Balance zwischen Boxmoving und Servicegeschäft
Der Fachhandel müsse die neuen Chancen, die sich ihm bieten, ergreifen, meint Schwitzki. So befindet sich der Distributor im ständigen Dialog mit seinen Fachhandelspartnern, um zu eroieren, welche Angebote langfristig sinnvolle und gewinnbringende Erweiterungen darstellen könnten. Die Fokus-Themen Education, Managed-Print-Services, Cloud und den Bereich Apple sollen 2013 ebenso weiter unterstützt werden wie die Bereiche Services und Solutions – hier will man das Angebot sogar noch erweitern, allerdings „mit Ruhe und Bedacht“, wie Schwitzki betont: „Nach wie vor gilt unser Hauptaugenmerk der Pflicht und der Kür. Das heißt, unsere betrieblichen Aufwendungen verbessern (die Pflicht) und den Rohertrag erhöhen (die Kür).“
Wer als Distributor auch künftig erfolgreich sein will, müsse die richtige Balance zwischen dem Großhandel – dem Boxmoving – und dem Solution- und Service-Geschäft beherrschen. Hier sieht man sich bei Also Actebis bestens gerüstet. Was den Erfolg des Fachhändlers betrifft, hat Schwitzki auch hier einen guten Rat: „Wichtig für den Fachhändler ist, dass er ständig sein Geschäftsmodell unter die Lupe nimmt, sein Klientel analysiert und sein Modell entsprechend den Trends und den neuen Technologien gegebenenfalls adaptiert.“ Die Distribution biete ihm dabei viele Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln und neue Chancen zu ergreifen. So vermittelt Also Actebis seinen Händlern im Rahmen der Roadshows sowie in Form von Workshops oder Webinaren, welche zusammen mit den Herstellerpartnern auf die Beine gestellt werden, wie sich die Potenziale der unterschiedlichen Segmente voll ausschöpfen lassen. 2013 könnte für Also Actebis und all seine Partner ein erfolgreiches werden, meint Schwitzki, vorausgesetzt es findet ein Umdenken statt: „Ich wünsche mir von allen Marktteilnehmern – vom Hersteller, über die Distribution und den Fachhandel bis hin zum Endkunden – dass die Preistreiberei an zentraler Bedeutung verliert und dass sich ein stärkerer Fokus auf sowie eine höhere Wertschöpfung für das Thema Mehrwertdienstleistungen und Services bilden – natürlich gepaart mit gerechter Honorierung.“