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Smart-Home

Quo Vadis Powerline

Die ersten Powerline-Adapter gab es schon vor über zehn Jahren. Die Technologie, die anfangs nur als Punkt-zu-Punkt-Verbindung für ein Netzwerk über die hausinterne Strom-leitung lanciert wurde, hat sich zu einer der zentralen Vernetzungstechniken im Smart-Home entwickelt – der Markt boomt. Doch ist das Netzwerk über die Stromleitung fit für die Zukunft?

Christoph Rösseler, Devolo • 10.6.2013 • ca. 0:40 Min

© fotolia.com

Von der Nischenlösung zum zentralen Rückgrat des Smart-Home: Als 2003 die ersten Powerline-Adapter mit 14 MBit/s den Internetanschluss über die Stromleitung verlängerten, war an einen Siegeszug noch nicht zu denken. Hersteller Devolo war mit seinen „Stromadaptern“ nahezu alleine am Markt. Heute verkaufen die Netzwerktechnik-Anbieter hierzulande Millionen Powerline-Produkte jährlich in ganz Europa.

Neben der einfachen und schnellen Installation spricht vor allem die Integration anderer Netzwerkstandards für die Technologie. Von der Hausgerätekommunikation via Zigbee und Z-Wave über Greenphy-Smart-Home-Applikationen bis hin zur Integration von WLAN – Powerline schafft eine zentrale Verbindung für verschiedenste Technologien.

Die heute gebotene Bandbreite von 500 MBit/s reicht für alle Triple-Play-Dienste aktueller Breitband-Anbindungen, auch wenn in der Praxis – vom heimischen Stromnetz abhängig – manchmal nicht mehr als 150 MBit/s möglich sind. Allerdings entwickeln sich die Ansprüche an die Übertragungsgeschwindigkeit genauso schnell wie die neuen Dienste, die sie in Anspruch nehmen wollen. Und so stellt sich die Frage nach der Zukunft von
Powerline.

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