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Videokonferenzen

So profitiert der Fachhandel vom wachsenden Videokonferenzmarkt

Die Videokonferenz scheint endlich im Breitenmarkt angekommen zu sein. Laut den Marktforschern von IDC belief sich der weltweite Umsatz mit Videokonferenzsystemen, die in Unternehmen zum Einsatz kommen, in 2011 auf 2,7 Milliarden US-Dollar - ein Wachstum von 20,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für den Fachhandel ist das nach Einschätzung des AV-Spezialdistributors Vitec eine gute und eine schlechte Nachricht.

Autor: Claudia Rayling • 13.3.2012 • ca. 0:35 Min

Vitec-Chef Dr. Wilhem Mettner:
Vitec-Chef Dr. Wilhem Mettner: "Erfolgreiche Händler verkaufen künftig an Chefetagen und suchen den Schulterschluss zur IT."
© Vitec
Inhalt
  1. So profitiert der Fachhandel vom wachsenden Videokonferenzmarkt
  2. Den Firmenchef im Blick
  3. Zukunftsfähige Partnerschaften

Die gute Nachricht ist, dass sich mit der Videokonferenz künftig ordentlich Geschäft machen lässt. Die schlechte ist, dass nur der ordentliches Geschäft macht, der sich dabei richtig anstellt. „Der Handel tut gut daran, sich vertrieblich nach oben, in die Chefetagen, zu orientieren. Er tut ebenfalls gut daran, sich rasch in Richtung IT zu bewegen“, so Vitec-Chef Dr. Wilhelm Mettner.

Laut IDC ließen sich im letzten Jahr etliche Branchen ausmachen, in denen die Nachfrage nach Videokonferenzen besonders spürbar war. Genannt werden Gesundheitswesen, Hochschulen, Finanzdienstleister, Fertigung, Einzelhandel, Strafverfolgungsorgane und Gerichte. Mit 22,5 Prozent entsprechend 716 Millionen US-Dollar noch etwas höher als bei Videokonferenzsystemen, fiel gegenüber 2010 das Wachstum bei Video-Infrastruktur-Equipment aus. Das lässt sich nach Einschätzung von Vitec damit interpretieren, dass die Videokonferenz immer weniger Insellösung ist und dafür immer mehr in unternehmensweite Collaboration- und Vernetzungskonzepte einbezogen wird.

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