Die All-in-one-Lösungen
- Videoconferencing - All-in-one- versus Einzellösung
- Die All-in-one-Lösungen
- Das „InFocus Monopad“
Modular aufbaubare All-in-one-Lösungen wie etwa das „Monopad“ von Infocus hingegen verlagern das Thema Videoconferencing von dezidierten Videokonferenzräumen großer Konzerne auf die tägliche Arbeitsebene aller Mitarbeiter eines Unternehmens. Sie laufen auf Standard-Hardware, nutzen das universelle SIP-Protokoll und benötigen keinen extra Support. Neben klassischen Videoconferencing-Endgeräten wie Großbildschirmen oder Videotelefonen lassen sich solche Lösungen aufgrund spezieller SaaS-Produkte auch ganz einfach auf ganz normalen PCs bedienen und sind zusätzlich mit der Einwahlmöglichkeit per Browser jederzeit mobil auf Tablets oder Laptops nutzbar. Ähnlich wie bei einer klassischen Telefonkonferenz benötigen die Teilnehmer keinerlei Fachwissen für die Bedienung. Sie erhalten einfach eine Einwahl-Telefonnummer und einen Pin-Code, der einen sicheren Zugang zum eigenen Videokonferenz-Raum gewährleistet, und können sofort loslegen. Dabei kann nicht nur systemintern „videotelefoniert“ werden, sondern es lassen sich auch externe Teilnehmer vieler anderer, kompatibler Videokonferenzsysteme einbinden.
Was den Invest betrifft, so liegt dieser deutlich unter den Kosten für eine Stand-alone-Lösung. Alles, was das Unternehmen benötigt, ist ein All-in-one-Gerät und eine Software-Lizenz, über die sich die Teilnehmer auf Drittgeräten per Webbrowser oder App (IoS, Android Windows) einwählen können. Umgerechnet auf Laufzeit, Lizenzkosten und kostenloser Software für Teilnehmer beläuft sich der Kostenaufwand für eine All-in-one-Technologie damit auf nur rund 20 Prozent der Kosten für eine Einzellösung.
Fazit: Eine All-in-one-Lösung eignet sich insbesondere für kleinere Firmen und Mittelständler. Besonders reizvoll ist sie auch für Anwenderunternehmen mit verteilten Standorten oder vielen externen beziehungsweise mobilen Mitarbeitern, da nicht für jeden Standort eine eigene Lösung benötigt wird.