Videoconferencing - All-in-one- versus Einzellösung
Bei der Wahl der optimalen Collaboration- beziehungsweise Videoconferencing-Lösung stellt sich oft die Frage: Wann lohnen sich fokussierte Stand-alone-Produkte und wann sind ganzheitliche All-in-one-Lösungen mit einem umfangreichen Feature-Set die bessere Wahl? Beide Varianten haben ihre Vorteile.
- Videoconferencing - All-in-one- versus Einzellösung
- Die All-in-one-Lösungen
- Das „InFocus Monopad“
Best-of-Breed-Produkte überzeugen mit hoher individueller Anpassbarkeit, All-in-one-Lösungen punkten mit einem deutlich niedrigerem Total-Cost-of-Ownership und einfacher Bedienbarkeit.
Die Einzellösungen
Da Stand-alone-Produkte über einen hohen Individualisierungsgrad verfügen, lassen sie sich punktgenau auf die jeweiligen Anforderungen des Anwender-Unternehmens hin auswählen und implementieren. Diese hohe Flexibilität setzt aber auch ein entsprechend umfangreiches Fachwissen auf Anwenderseite voraus, da solche Produkte nicht selbsterklärend zu bedienen sind. Aus diesem Grund machen Einzellösungen insbesondere dann Sinn, wenn im Unternehmen bereits eine entsprechende Infrastruktur vorhanden ist und der Kunde die komplette IT inhouse betreiben kann – sprich, er verfügt über eine eigene IT-Abteilung inklusive der benötigten MCU (Multipoint-Control-Unit oder auch Video-Bridge genannt) sowie genügend Manpower für Wartung und Bedienung der Lösung. Das ist häufig nur in größeren Unternehmen der Fall.
Und nicht zuletzt spielen auch die Kosten, die mit der Anschaffung und dem laufenden Betrieb einer klassischen Videokonferenzlösung verbunden sind, eine entscheidende Rolle. Mit 40.000 bis 50.000 Euro muss der Anwender für einen Videokonferenzraum mit Stand-alone-Lösung rechnen. Dazu kommen monatliche Kosten für Lizenzen, Wartung und Betrieb. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass klassische Einzellösungen für Großunternehmen interessant sind und sich ab zirka 100 Anwendern lohnen, die täglich mit der Lösung arbeiten.