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Videoconferencing

Videokonferenzen im Aufwind - die Trends und Entwicklungen

Videokonferenzen setzen sich in der Businesskommunikation allmählich durch. Während vor nicht allzu langer Zeit fest installierte High-End-Konferenzsysteme in großen Meetingräumen gang und gäbe waren, sehen die Anforderungen heute anders aus. Eine Reihe neuer Trends sollten von Unternehmen bei Investitionsentscheidungen bedacht werden.

René Schulz, Head-of-UC & Collaboration Germany/Austria bei Logitech • 21.5.2015 • ca. 1:25 Min

© fotolia_Byron Moore
Inhalt
  1. Videokonferenzen im Aufwind - die Trends und Entwicklungen
  2. Entscheidende technische Merkmale

Einer Befragung des Wainhouse Instituts, in der Entscheider aus 200 verschiedenen Unternehmen zu Wort kamen, zeigt: Die Bedeutung von Meetings und Konferenzen nimmt zu. Demnach nehmen Mitarbeiter an etwa zwei Meetings pro Tag beziehungsweise 9,3 Meetings pro Woche teil. Ein Drittel – die so genannten Power-Meeter – verbringen sogar fast die Hälfte ihrer Arbeitszeit in Konferenzen. Für Unternehmen besteht die Herausforderung darin, diese Konferenzen möglichst produktiv sowie effizient zu gestalten und Teammitglieder entsprechend zu koordinieren. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Flexibilität der Videokonferenzlösungen: Bei etwa der Hälfte der Meetings nehmen Teammitglieder, Partner oder Kunden aus anderen Büros oder anderen Ländern teil. Die entscheidende Entwicklung dabei: Nur noch ein relativ geringer Teil der Videokonferenzen findet in klassischen Meetingräumen statt. Die meisten virtuellen Meetings werden aus dem Home-Office, auf Geschäftsreisen, am Schreibtisch oder in kleinen Konferenzecken im Büro durchgeführt. Kein Wunder, dass die von Wainhouse befragten Entscheider einräumten, dass große und mittelgroße Konferenzräume mehr und mehr der Vergangenheit angehören. An deren Stellen treten offene Arbeitsumgebungen, kleine Meetingräume und neue „Mini-Konferenzzellen“ für spontane Meetings.

Befeuert wird diese Entwicklung in den kommenden Jahren durch den Eintritt der so genannten Millennials in die Arbeitswelt. Aufgewachsen mit dem Internet, sind ihnen Videokommunikation und Messenger-Dienste in Fleisch und Blut übergegangen. Sie erwarten diese Mobilität und Flexibilität schlichtweg vom Arbeitgeber. Entsprechend wichtig werden neue, innovative und eben vor allem mobile Videokonferenzlösungen, die es erlauben, jederzeit und von überall an Meetings teilzunehmen. Die Geräte sollten sich einfach von Raum zu Raum tragen sowie simpel und schnell mit Computern aber auch Smartphones oder Tablets verbinden lassen.

Eine erste, wichtige Überlegung von Unternehmen muss also sein, unter welchen Bedingungen die meisten ihrer Mitarbeiter Konferenzen durchführen. Nehmen diese immer nur alleine vom Schreibtisch oder Home-Office aus an Meetings teil, macht eine kleine, externe Webcam durchaus Sinn. Sind es aber mehrere Teammitglieder, die an einer Videokonferenz partizipieren, werden schnell andere Lösungen notwendig.

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