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E-Commerce

Zehn Thesen zur Zukunft von Digital-Commerce

Digital-Commerce zählt in Deutschland zu den signifikant wachsenden Geschäftsfeldern der digitalen Wirtschaft. Die Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat die zukünftige Entwicklung dieses Marktsegments analysiert und in zehn Thesen zusammengefasst.

Autor: Claudia Rayling • 21.3.2013 • ca. 0:45 Min

© fotolia.com

„Der interaktive Handel verzeichnet in Deutschland mittlerweile einen jährlichen Gesamtumsatz von fast 40 Milliarden Euro. Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklung muss die öffentliche Wahrnehmung von Digital-Commerce, dem medienübergreifenden Einkaufserlebnis von Online, Social-Media und Mobile, als wichtiges Geschäftsfeld der Online-Branche gestärkt werden“, erklärt Thorben Fasching, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW. „Die Unternehmen müssen sich konsequent der Marktentwicklung auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene, aber auch in politischer Hinsicht anpassen.“

Zehn Thesen zur Zukunft von Digital-Commerce

1. Der Kunde fordert, alle Produkte jederzeit auf jedem Kanal kaufen zu können. Unternehmen, die sich auf einen Kanal konzentrieren beziehungsweise die Kanäle unterschiedlich behandeln, verlieren künftig stark an Bedeutung.

2. Pure-Player werden ihre Strategie sukzessive und zeitnah um weitere Kanäle erweitern müssen. Flagshipstores der E-Commerce-Marktführer werden ein wichtiger Bestandteil der Strategie.

3. Der stationäre Einzelhandel, bislang das „Stiefkind“ der digitalen Revolution, wird über Dienste wie LBS in die digitale Wertschöpfungskette integriert.

4. TV-Commerce wird erste nennenswerte Umsätze erzielen – allerdings nur im Zuge einer dynamisch vernetzten Multiple-Screen-Strategie.