Ziel: Partner Nummer eins für Vernetztes Leben und Arbeiten
Seit knapp 100 Tagen ist Carola Wahl nun als Leiterin Indirekter Vertrieb und Service für die Segmente Privatkunden, Geschäftskunden und Service Provider der Telekom Deutschland tätig. Anfang April hatte sie Volkmar Strauch in dieser Position abgelöst. Zeit für eine Zwischenstandsmeldung.
- Ziel: Partner Nummer eins für Vernetztes Leben und Arbeiten
- Das Partner-hoch-10-Programm
Nach Stationen bei Bertelsmann, AOL und der Strategieberatung Booz & Company wechselte Carola Wahl 2004 zur T-Mobile. Dort entwickelte sie als Leiterin des Bereichs Vertrieb und Kundenbindung des Deutschen Telekom Kundenservice (DTKS) die Serviceorganisation zu einem leistungsfähigen Vertriebskanal.
funkschau handel: Frau Wahl, inwiefern konnten Sie Ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen in die jetzige Position einbringen?
Carola Wahl: In den letzten sieben Jahren meiner Tätigkeit für die Deutsche Telekom habe ich die Callcenter zum leistungsfähigsten Vertriebskanal entwickelt. Cross-Selling, CRM und Serviceorientierung waren hierfür wichtige Bausteine. Alles Themen, die auch im Handel eine immer wichtigere Bedeutung einnehmen.
funkschau handel: Unter welchen Voraussetzungen traten Sie die Stelle im April an?
Wahl: Es gab sowohl positive als auch kritische Rückmeldungen. Es ist uns bescheinigt worden, dass wir die besten Vertriebsbeauftragten in der Branche haben, dass die Deutsche Telekom das breiteste und innovativste Produktportfolio darstellt und bei großen Themen wie Integration von Festnetz- und Mobilfunk und auch Vernetzung – Stichwort Vernetztes Leben, Smart Home, Smart TV – die Nase vorne hat. Kritisch bemerkt worden ist eine große Komplexität, die wir für die Partner beherrschbar machen müssen, aber auch, dass Entscheidungsprozesse zu lange dauern. Was wir also ändern müssen, ist Komplexitätsreduktion und Erhöhung der Entscheidungsräume in den Regionen. Diese Punkte stehen ganz oben auf meiner Prioritätenliste.
funkschau handel: Was bedeutet das konkret für den Händler?
Wahl: Konkretes Beispiel: Wir harmonisieren seit dem 1. Juli Privatkunden- und Geschäftskundenaktionen. Also wenn wir beispielsweise eine Push-Prämie in das I-Phone auf der Privatkundenseite legen würden, dann würden wir das synchron auch in dem Geschäftskundenbereich tun. Konkret werden wir auch Konditionen überarbeiten. Wir erhoffen uns davon, dass wir im Geschäftskunden-Segment gerade bei KMUs mit dem Handel zusammen dieses Segment noch besser erschließen können. Wir haben daher auch neue Akquise-Rahmenverträge entworfen, die es den Regionalverantwortlichen ermöglichen, zu einem gewissen Grade Preisfindungen selbst zu entscheiden und hier schneller zu werden.