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AMD misst neu

Der neue »Barcelona«-Quadcore von AMD soll im Vergleich zum »Xeon«-Konkurrenzprodukt von Intel mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch bringen. Zur Berechnung der CPU-Leistungsaufnahme schlägt AMD die Maßeinheit ACP (Average CPU Power) vor.

Autor: Joachim Gartz • 19.9.2007 • ca. 1:00 Min

Da der Stromverbrauch eine immer größere Rolle spielt, führt AMD mit ACP (Average CPU Power) eine neue Maßeinheit vor. ACP steht für die Leistungsaufnahme eines Prozessors, die die Kerne, den integrierten Speicher-Controller und die HyperTransport-Verbindungen bei einer Belastung mit typischen und relevanten, kommerziell sinnvollen Aufgaben mit hoher Beanspruchung beinhaltet. Die neue Maßeinheit soll laut AMD den Leistungsverbrauch eines Prozessors, den Endanwender erwarten können, wesentlich besser erfassen.

Betreiber von Rechenzentren können so ihren Stromverbrauch errechnen, was bei der Dimensionierung der Rechenzentren hilft. Die neuen Quad-Core AMD Opteron Prozessoren weisen einen ACP von 55- und 75-Watt auf. AMD veröffentlicht in Datenblättern weiterhin TDP-Spezifikationen (Thermal Design Power). »Barcelona«-Server werden unter anderem von OEMs wie Acer, Dell, FSC, HP, IBM und Sun innerhalb der nächsten Wochen auf den Markt kommen. Weitere Hersteller, die »Barcelona«-Systeme noch in diesem Jahr auf den Markt bringen wollen, sind Egenera, Gateway, Rackable Systems und Verari.

Zusätzlich bietet AMD dem Vertriebskanal die Möglichkeit, Kunden Lösungen mit Quad-Core AMD Opteron Prozessoren zeitnah anzubieten. Plattformen von Supermicro, Tyan und Uniwide aus dem »AMD Validated Server«-Programm sind bereits über den Distributionskanal erhältlich, um sicherzustellen, dass Vertriebspartner ihre Lösungen frühzeitig auf den Markt bringen können.

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