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150 Dienste als Einstieg

Autor: Redaktion connect-professional • 5.12.2008 • ca. 0:50 Min

Inhalt
  1. Eine Nummer für ­alle Behörden
  2. 150 Dienste als Einstieg

Im Konzept sind 150 Dienste festgeschrieben, für die jeder D115-Teilnehmer seine Informationen in einem bundesweit einheitlichen Format bereitstellen muss. Zu den Diensten gehören etwa Auskünfte zu Hartz-IV oder das Pass- und Meldewesen. Ausgangsbasis sind die vorhandenen dezentralen Datenquellen. Die Berater am Bildschirm bekommen auf ihre Anfragen standardisierte XML-Berichte oder alternativ speziell formatierte Webseiten als Antwort. Letztere müssen die Informationslieferanten produzieren, indem sie bereits vorhandene Internetseiten mit dem eigens für die öffentliche Verwaltung entwickelten Mikroformat, einer HTML-ähnlichen Tagging-Sprache, auszeichnen. Gleichzeitig entstehen mehrere übergreifende Datensammlungen. Ein Standardindex enthält alle Daten zum schnellen Suchen. Der Vollindex umfasst alle XML-Berichte oder Mikroformat-Seiten zur Beantwortung von Anfragen. Ein Katalog der D115-Leistungen vereinheitlicht unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Leistung. Ein weiterer Katalog listet alle beteiligten Körperschaften auf. Kommunen werden dabei über den Amtlichen Gemeindeschlüsel (AGS) erfasst. Ein dritter enthält Kontaktdaten zu allen D115-Teilnehmern. Die Behörden können die zentrale Suchinfrastruktur übers Internet nutzen, sie über spezielle Schnittstellen einbinden, die gesamte D115-Such­applikation in ihrem eigenen Rechenzentrum installieren oder eine eigene Suchanwendung entwickeln, die sich an den Vorgaben des Konzepts orientiert. Das Wissensmanagement sei der Schlüssel zum Erfolg des gesamten Vorhabens, steht im Feinkonzept. Insofern werden die Fachleute gespannt das Feedback aus der Praxis hierzu erwarten.