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Telekommunikation im Auf- und Abwind

Telekommunikation im Auf- und Abwind. Die großen Telekomriesen stehen 2006 vor neuen Herausforderungen: Einerseits müssen sie ? meist zu Lasten des Gewinns ? enorme Summen in neue Produkte und Netze investieren, andererseits wird der Konkurrenzkampf immer schärfer.

Autor: Redaktion connect-professional • 1.2.2006 • ca. 0:30 Min

Die Telekom verfügt laut Matthias Kurth, Geschäftsführer der Bundesnetzagentur hierzulande noch immer über eine starke Marktmacht. Foto: Bundesnetzagentur

Telekommunikation im Auf- und Abwind

Rapider Preisverfall im Festnetztelefongeschäft
Was aber unterscheidet das Geschäft der großen Telekomunternehmen Anfang 2006 von dem Anfang 2003? Genau betrachtet nicht sehr viel. Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen lassen die vor Jahren von Analysten utopisch hoch prognostizierten Umsätze der inzwischen innerhalb Europas weitgehend in Betrieb genommen UMTS-Mobilfunknetze mangels interessanter Dienste und attraktiver Preismodelle noch immer auf sich warten, zum anderen steigt die Zahl neuer Kunden in den europäischen Mobilfunkkernmärkten wie Großbritannien, Italien oder Deutschland aufgrund einer steigenden Marktsättigung immer weniger stark an. Hinzu kommt ein rapider Preisverfall für das traditionelle Festnetztelefongeschäft, das für viele der einstigen Monopolisten noch immer eine große Umsatzquelle darstellt.