Mit vier Tipps die Speicherknappheit meistern
Die Lieferengpässe bei Speicherkomponenten treiben derzeit viele Unternehmen zur Verzweiflung. Der Spezialdistributor System-D rät zu einer proaktiven Vorgehensweise und hat vier Tipps zusammengestellt, mit der sich die Situation entschärfen lässt.
Der Speichermarkt stellt Unternehmen aktuell vor große Herausforderungen. Die stark gestiegene Nachfrage, vor allem durch KI-Anwendungen und Rechenzentren, führt zu Engpässen und steigenden Preisen.
Distributor System-D rät Kunden dazu, durch möglichst langfristige Planung ihrer Beschaffungsprozesse für Sicherheit zu sorgen und mögliche Engpässe durch die strukturierte Analyse von Komponenten bereits frühzeitig zu erkennen.
Einfach abzuwarten und zu hoffen, dass die Situation vorübergehe, sei keine zielführende Strategie, erklärt Ludovic Henault, Geschäftsführer der System-D GmbH. „Um handlungsfähig zu bleiben, raten wir Unternehmen vor allem zu einer proaktiven Vorgehensweise. Dazu zählt die Bedarfsplanung mit Forecasts ebenso wie eine frühzeitige Beschäftigung mit passenden Alternativprodukten“.
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„Die derzeitige Speicherknappheit ist nach unserer Einschätzung nicht von kurzfristiger Natur, sondern wird mindestens noch bis ins Jahr 2027 anhalten. Für Unternehmen, die mit dieser Situation proaktiv umgehen, muss damit aber keinesfalls ein Kontrollverlust verbunden sein. Es geht vor allem darum, Transparenz über Bedarf, Bestände und Lieferketten zu erzielen. Der wichtigste Rat ist hier, frühzeitig das Gespräch mit den jeweiligen Distributoren zu suchen. Diese können nicht nur bei der Analyse unterstützen, sondern auch technisch geeignete Alternativen empfehlen“, so Henault.
Der Spezialdistributor für Industrial Storage hat vier Tipps zusammengestellt, die Unternehmen dabei helfen können, durch die aktuelle Situation zu navigieren.
So kommen Unternehmen besser durch die Krise
1. Langfristige Bedarfsplanung
Wo immer möglich, sollte eine langfristige Bedarfsplanung erfolgen, beispielsweise in Form von Forecasts für die nächsten ein bis drei Jahre. Unternehmen sollten ihren zukünftigen Bedarf analysieren und sich in Abstimmung mit ihren Beschaffungs- und Distributionspartnern frühzeitig Allokationsfenster sichern.
2. Verbindliche Rahmenverträge und Liefermodelle
Auch wenn Flexibilität häufig bevorzugt wird: Wer seinen Bedarf auf Basis von Forecasts langfristig einschätzen kann, sollte derzeit erwägen, verbindliche Rahmenverträge und Liefermodelle mit einem spezialisierten Distributor zu vereinbaren. Dies kann dabei helfen, Kontingente zu sichern. Viele Distributoren verfügen zusätzlich über ein eigenes Lager. Somit steht eine Reserve als zusätzliches Sicherheitsnetz für Notfälle zur Verfügung.
3. Strukturierte BOM-Analyse kann Engpässe frühzeitig aufdecken
In vielen Fällen ist es möglich, potenzielle Risikokomponenten bereits sehr frühzeitig zu identifizieren – deutlich bevor ein Engpass tatsächliche Auswirkungen auf die Produktion hat. Unternehmen sollten ihre Stücklisten (BOM/Bill of Materials) deshalb detailliert und systematisch auf solche Komponenten prüfen. Spezialisierte Distributoren unterstützen hierbei gerne. Sind problematische Komponenten identifiziert, ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig mit passenden Alternativen zu beschäftigen.
4. Aktives Migrationsmanagement und technische Validierung
Partner des Vertrauens wie spezialisierte Reseller und Distributoren können Unternehmen nicht nur dabei helfen, geeignete Ersatzprodukte auszuwählen, sondern auch technisch und strategisch bei validierten Migrationen zur Seite stehen. Die Qualifikation neuer Speicherlösungen sollte sorgfältig erfolgen. Hier ist insbesondere darauf zu achten, dass eventuell erforderliche Systemanpassungen stabil und nachhaltig umgesetzt werden.