Suchmaschinen-Optimierung möglich

Microsofts Silverlight 3 spielt HD-Videos ab

14. Juli 2009, 11:26 Uhr | Werner Veith
Mit »Silverlight 3« von Microsoft lassen sich nun 3D-Objekte ohne zusätzlichen Programmieraufwand drehen.

Der Flash-Konkurrent »Silverlight 3« von Microsoft versteht sich nun mit HD-Videos. Dazu gehören Codecs wie H.264 oder VC-1, Smooth-Streaming oder Hardware-Unterstützung dafür. Außerdem können Silverlight-Applikationen Daten auf dem Desktop ablegen.

Besonders die HD-Video-Darstellung profitiert bei der Version 3 von Microsofts »Silverlight«. Der Konkurrent zu Adobes Flash beherrscht nun die Codecs H.624 für 720p und VC-1 für 1080p sowie H.264/AAC (Advanced-Audio-Coding). Der Smooth-Streaming-Dienst der Media-Services der IIS (Internet-Information-Services) erkennt die verfügbare Bandbreite und passt die Qualität des HD-Videos automatisch an. Weiter lässt sich jetzt ohne vorheriges Buffering an eine gewünschte Position im Video springen. Außerdem nimmt Silverlight nun vorhandene GPUs (Graphics-Processing-Unit) zur Hilfe, um die Darstellung zu beschleunigen.

Silverlight-Anwendungen erkennen nun, ob eine Internetanbindung besteht. Andernfalls legen sie etwa Daten auf dem Rechner ab und schicken sie an den Server bei der nächsten Verbindung. Außerdem können Applikationen nun auch außerhalb des Browsers laufen. Der Anwender kann sie etwa über einen Eintrag im Startmenü aufrufen. Bei einer Internetverbindung aktualisieren sie sich automatisch.

In Silverlight 3 lassen sich Applikationen von Suchmaschinen indizieren (SEO, Search-Engine-Optimization). Mit Hilfe von auf dem Server liegenden Business-Objects, ASP.NET-Controls und Sitemaps lassen sich Inhalte der Anwendung als HTML-Code erzeugen, den Suchmaschinen dann nutzen können.

Durch Bitmap-Caching soll die Performance zunehmen, wenn Silverlight Vektorobjekte, Texte und Controls darstellt. Weiter hat Microsoft das Textrendering verbessert. Silverlight-Applikationen können nun auf die lokal installierten Schriften zurückgreifen. Das Silverlight-Framework wird nun auf dem Rechner zwischengespeichert, um die Darstellung zu beschleunigen. Mit Hilfe von binärem XML komprimiert Silverlight die Daten, um sie schneller zu übertragen.


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