MAM als Wettbewerbsvorteil
- Enterprise-Mobility: Anforderungen & Lösungen
- MAM als Wettbewerbsvorteil
- Grundanforderungen an ein modernes Enterprise-Mobility-Konzept
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Mit Mobile-Device-Management alleine können Unternehmen die Anforderungen, die das mobile Enterprise ihnen stellt, also nicht beantworten. MDM ist aber das Fundament dafür, davon ist Komotoglou überzeugt. Im nächsten Schritt geht es dann darum, die Mitarbeiter mobil ebenso produktiv und flexibel arbeiten zu lassen, wie sie es am Unternehmens-PC gewohnt sind. Was es also braucht, ist eine mobile Strategie, die echten Nutzen bringt. "Typische Unternehmensanwendungen wie etwa Freigabeprozesse, Kundenmanagement (CRM), Personalprozesse (HCM) und viele mehr werden per Unternehmensapps auf Smartphones und Tablets verlagert“, erklärt Oliver Stein von M-Way Solutions. „Denn so langsam wird klar: Nachdem Standard-Anwendungen wie E-Mail, Kalender und Web-Browser – hier erfolgen mittlerweile zirka 80 Prozent aller Zugriffe von mobilen Clients aus – auf nahezu jedem Mobilgerät laufen, wächst bei den Nutzern der Wunsch, auch alle anderen, bisher mit dem PC oder Laptop gemeisterten Aufgaben auf I-OS, Android oder Windows-Phone erledigen zu können.“ Das mobile Device wandelt sich also vom PC-Anhängsel zum vollwertigen Enterprise-Client, der sogar in der Lage sein könnte, den PC abzulösen.
Mobile-Application-Management (MAM), Mobile-Content-Management (MCM) und Data-Loss-Prevention (DLP) sind für Komotoglou die nächsten Anforderungen, die ein Unternehmen nach der Betrachtung von MDM ins Auge fassen muss. Dabei sollten Kunden einen Anbieter wählen, der alle drei Bereiche – MDM, MAM und MCM – mit derselben hohen Qualität im Funktionsumfang und in der Sicherheit abdeckt. "Gerade für den innovativen deutschen Mittelstand kann MAM mittelfristig zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal im globalen Wettbewerb werden", betont Komotoglou. Denn MAM stellt sicher, dass Applikationen auf die Geräte verteilt, mit Policies, Richtlinien und Zertifikaten ausgestattet werden und dass die Daten aus diesen Business-Apps abgesichert sind und nicht von gefährlichen Apps ausgeschnüffelt werde können. "An Microsoft-Windows-10 sehen wir gerade, in welche Richtung sich der Markt bewegt: Sandboxing“, erklärt Komotoglou. „Diese Technologie wird bei den mobilen Betriebssystemen Apple-I-OS und Google-Android von Anfang an eingesetzt. Die Sicherheit, die sich damit erreichen lässt, ist höher als bei den klassischen Betriebssystemen – zum Beispiel Windows-XP. Und das ist gleichzeitig eine Chance."