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Mobilfunkvermarktung

Europas zersplitterter Markt

Nino Treusch, Head of Mobile Business Development bei Assurant Solutions • 24.2.2014 • ca. 0:45 Min

Hierzulande verlieren sich die Marktteilnehmer in immer neuen Konzepten, in Deutschland kommen beinahe im Wochentakt Anbieter mit ihren Mobile-Payment-Lösungen auf den Markt. Doch ein klarer Favorit ist nicht erkennbar. Bei Edeka in Berlin können Kunden seit Frühjahr 2013 via Smartphone bezahlen, bei Mitbewerber Rewe soll es in Kürze auch soweit sein.

Kerntechnologie ist die so genannte Near-Field-Communication (NFC) – ein Funkstandard, der den kontaktlosen Austausch von Daten zwischen Smartphone und Lesegerät ermöglicht. Zu den weiteren Anbietern von mobilen Bezahlmethoden zählen Mobilfunkanbieter wie T-Mobile oder O2. Gemeinsam mit E-Plus bietet auch die Targobank seit 2012 einen Bezahlchip an, der auf das Smartphone geklebt wird. Und auch die Kreditkartenanbieter wie Visa und Mastercard sind im Bereich des Mobile-Payments vertreten. Obendrein mischen die Sparkassen mit, und es wird gemunkelt, dass auch branchenfremde Unternehmen Lösungen vorbereiten. Google ist sehr aufmerksamkeitsstark in den USA gestartet, hat aber bis jetzt noch keine Aktivitäten in anderen Ländern unternommen. Der Erfolg in den USA ist bislang gering – der Markt ist zerstreut, entsprechend niedrig ist auch dort die Akzeptanz.