Aus einer Pflichtmeldung an die US-Börsenaufsicht haben Analysten berechnet, dass IBM über 14.000 Stellen abbauen dürfte. Allerdings könnten die Zahlen auch deutlich höher ausfallen.
IBM befindet sich aktuell mitten in einer Umstrukturierung und könnte mehr als 14.000 Mitarbeiter entlassen. Das geht aus einer Berechnung der Analysten von Bernstein hervor, die auf einer Pflichtmitteilung des IT-Konzerns an die US-Börsenaufsicht SEC basiert. Wie die US-amerikanische Seite Informationweek schreibt, hatte IBM in dem Bericht von Ende Februar erklärt, rund eine Milliarde US-Dollar für den Stellenabbau einzuplanen. Bei Kosten von 70.000 Dollar für jede abgebaute Stelle ergibt sich daraus laut Bernstein eine Zahl von 14.285 Stellen.
IBM hat bisher keine offiziellen Angaben bezüglich des Stellenabbaus gemacht und dementierte Medienberichte, die spekulierten, dass das Unternehmen ein Drittel seiner Mitarbeiter entlassen würde. Die Streichungen könnten aber durchaus noch höher ausfallen, als von Bernstein errechnet. Wie die Analysten erklärten, sind 70.000 Dollar pro Stelle recht hoch angesetzt. Sollten die Abfindungspakete niedriger sein, dürfte der Abbau entsprechend mehr Stellen betreffen.