Konsolidierung, Virtualisierung, steigender Kapazitätsbedarf – nichts ist beständiger als der Wandel: Dies gilt insbesondere für das Ökosystem Rechenzentrum, auf weniger Platz ist mehr Leistung gefordert, aber unter ökono-mischen und ökologischen Gesichtspunkten.
Stetig mehr Server nehmen eine einzelne Hardware-Plattform in Anspruch und treiben somit den Bandbreitenbedarf in die Höhe. Um den enormen Forderungen an Bandbreite nachzukommen hat die IEEE den 40/100-GBit/s-Ethernet-Standard etabliert. 10GBaseT ist bereits Realität. Doch schlussendlich ist einer der Schlüsselfaktoren für den erfolgreichen Betrieb eines Datacenters dessen sorgfältige Planung/Design.
In vielen Unternehmen stößt man auf das Problem, dass verschiedene Abteilungen im Rechenzentrum mit ihren jeweils eigenen Budgets zugange sind – Networking, Server, Gebäudedienst oder Security können Entscheidungen treffen, die sich nachteilig auf andere Abteilungen auswirken. Um ein optimal funktionierendes, flexibles Design zu haben, ist es ausschlaggebend, dass sich die Abteilungen untereinander abstimmen. Es muss eine Gesamtbewertung erfolgen, die alle Bestandteile erfasst. Beispielsweise ist es möglich ein komplett glasfaserbasiertes RZ zu bauen. Allerdings könnten die daraus resultierenden Mehrkosten für das Equipment die Wahlmöglichkeiten einschränken, da sie mit Gewissheit das Budget für andere Bereiche schmälern.