Während sich in vielen Consumer Electronics-Bereichen erste Lichtblicke nach einem schwachen Jahr 2013 zeigen, bleibt der Markt der Unterhaltungselektronik turbulent. Die GFU verzeichnet einen Rückgang von sieben Prozent. Die Absatzzahlen von TV-Geräten sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent, was gepaart mit geringeren Durchschnittspreisen zu einem Umsatzrückgang von 7,3 Prozent führt. Lediglich der Bereich »Sonstige TV-Geräte« konnte um 131,8 Prozent zulegen, was sich aus den explodierenden Durchschnittspreisen ergibt, die von 125 auf 659 Euro stiegen. Bedingt haben dieses Wachstum die OLED-TVs, die relativ neu in dieser Kategorie sind. Über hohe Verkaufszahlen konnten sich die hochpreisigen Fernseher allerdings noch nicht freuen. Die Absätze der sonstigen TV-Geräte gingen um mehr als die Hälfte zurück. Im Fahrwasser des schwächelnden TV-Marktes leidet auch das Zubehörgeschäft. Satelliten-Systeme und Set-Top-Boxen verzeichneten einen Umsatzrückgang von 18,3 Prozent. DVD-Player, -Recorder und –Kombigeräte brachen um 16 Prozent ein.
Der Markt der Informationstechnologie für Konsumenten zeigte sich unter dem Strich im ersten Quartal des Jahres mit den positivsten Ergebnissen und blieb nur in wenigen Produktkategorien in den roten Zahlen. Dieser Erfolg wirkt sich wiederum auf das Ergebnis des gesamten Consumer Electronics Marktes aus und sorgt für den ersten Zuwachs seit einigen Quartalen. Im Gesamtjahr 2013 verzeichnete der CEMIX noch einen Rückgang um 2,6 Prozent. Und GFU als auch GFK erwarten für 2014 einen anhaltenden Aufwärtstrend. In diesem zeigt sich nicht zuletzt, dass sich der Konsumentenbereich für die IT-Branche wieder deutlich profitabler gestaltet. Aber auch im B-2-B-Geschäft erwarten die Hersteller einen deutlichen Aufschwung.
Zusätzlich könnte den TV-Markt in den kommenden Monaten ein wachsendes Geschäft erwarten. Grund dafür ist laut den Marktforschern die anstehende Fußball-WM. Und auch gegenüber CRN äußerten zahlreiche Hersteller von TV-Geräten und Heimprojektoren, dass sie im Zuge des Sportgroßevents mit steigenden Absatzzahlen rechnen.