»Bechtle ist ein krisenfestes Unternehmen«
- Bechtle trotzt der Krise
- »Bechtle ist ein krisenfestes Unternehmen«
Das Eigenkapital des Konzerns stieg zum 30. September von 277 Millionen auf 297 Millionen Euro. Damit verbesserte sich die Eigenkapitalquote auf 66 Prozent (31. Dezember 2007: 61,2 Prozent). Die liquiden Mittel erhöhten sich von 52 Millionen auf 60 Millionen Euro. Am Kapitalmarkt sei Bechtle wegen der hohen Eigenkapitalquote und der vielen liquiden Mittel oft als schwäbisch-konservativ gescholten worden, kommentierte Finanzvorstand Thomas Olemotz die Zahlen mit Genugtuung. »In der Krise erweist sich diese vermeintliche Schwäche aber als Stärke.« Tatsächlich sei das Unternehmen krisenfest.
Entscheidend für die Entwicklung von Bechtle in den verbleibenden Wochen des Geschäftsjahrs 2008 wird nach den Worten von Konzernchef Klenk sein, wie sich »die Eintrübung in der Realwirtschaft infolge der Finanzmarktkrise auf die IT-Nachfrage auswirkt«. Trotz dieser Unsicherheit bekräftigte der Vorstand die im März veröffentlichte EBT-Prognose von rund 60 Millionen Euro. Der Fokus liege klar auf dem Erreichen dieses Ergebnisziels, betonte Klenk. »Ganz bewusst messen wir daher dem Ertrag eine höhere Bedeutung als dem Umsatz bei.« Nichtsdestotrotz rechnet der Vorstandsvorsitzende für das Schlussquartal mit leichtem Wachstum.