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Quelle der Songs weiter unklar

Autor: Lars Bube • 21.10.2008 • ca. 0:40 Min

Mit großem Pomp kündigte antiquiet die Downloads der Lieder an - und musste dann zurückrudern
Mit großem Pomp kündigte antiquiet die Downloads der Lieder an - und musste dann zurückrudern

Die Plattenfirma der Band erwirkte vor Gericht eine Unterlassungserklärung wegen der Verletzung von Urheberrechten und schickte diese an den Betreiber der Seite. Die Songs verschwanden auch prompt von der Seite und der Blogger entschuldigte sich. Allerdings war die Sache damit noch nicht getan. Das FBI fing an zu ermitteln und hatte schon bald den Schuldigen hinter dem Pseudonym ermittelt. Der 27 jährige Kalifornier Kevin Cogill wurde verhaftet und angeklagt. Nun drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft, Cogill plädiert aber auf nicht schuldig.

Auch für die Band ist Cogill zwar ein Ärgernis, aber das wahre Problem ein anderes. Auf ihrer Internetseite verurteilt die Band die Internet-Veröffentlichung, sieht es aber als wichtiger an, die undichte Stelle in ihrem Umfeld zu finden. Denn woher Cogill die Songs überhaupt hatte, konnten bisher nichteinmal die Spezialisten vom FBI herausfinden. Cogill behauptet, er habe die Lieder ebenfalls im Netz gefunden.