Zum Inhalt springen

Die Marke EDS verschwindet, weitere Jobs werden gestrichen

Autor: Michael Hase • 25.9.2009 • ca. 0:55 Min

Inhalt
  1. HP blickt optimistisch ins Jahr 2010
  2. Die Marke EDS verschwindet, weitere Jobs werden gestrichen

Beim Ergebnis sieht Konzernchef Hurd durchaus noch Potenzial für Verbesserungen: Wenn man das Unternehmen mit der Situation vor einigen Jahren vergleiche, habe HP die Kostenstrukturen zwar »deutlich verbessert«. Aber es gebe nach wie vor substanzielle Möglichkeiten, die Effizienz weiter zu erhöhen, sagt der als Kostenkiller berüchtigte Topmanager. »Wir operieren bei HP noch nicht so effizient, wie wir können.«

Eine Sparte, in der der Konzern derzeit harte Einschnitte vornimmt, ist die zugekaufte Service-Einheit EDS. In diesem Jahr hat HP dort die Betriebskosten bereits um 900 Millionen Dollar reduziert, vor allem durch Entlassung von Mitarbeitern. Wie Finanzchefin Cathie Lesjak ankündigt, sind bei EDS für 2010 weitere Einsparungen in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar geplant. Außerdem hat HP soeben die Integration der Service-Tochter auf der Ebene des Brandings vollzogen. Seit dieser Woche ist die Marke EDS nur mehr Geschichte. Die Einheit heißt jetzt schlicht HP Enterprise Services.

Im Zuge des Rebrandings von EDS benennt HP auch die übergeordnete Technology Solutions Group (TSG) um. Die mit Abstand größte Konzerndivision heißt ab sofort HP Enterprise Business. Neben den Enterprise Services und den Technology Services gehören zu HP Enterprise Business weiterhin auch die Einheiten Enterprise Server and Storage, HP Software und die Netzwerksparte Procurve.