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Rechenzentren vor Umwälzung

Die Kostenstruktur in den Rechenzentren wird sich in den nächsten Jahren so verändern, dass Kühlung und Strom mehr Ressourcen verschlingen als die Computer-Hardware. Ein Umdenken sei dringend erforderlich, fordern die Analysten von Gartner.

Autor: Martin Fryba • 4.10.2007 • ca. 0:35 Min

70 Prozent der US-Unternehmen werden bis 2011 mit fühlbaren Betriebsstörungen in ihren Rechenzentren zu kämpfen haben, so die Marktforscher von Gartner. Denn der derzeitige Energiebedarf von 3.000 bis 4.000 Watt pro Quadratmeter Nutzfläche werde sich in den kommenden vier Jahren verdoppeln. Die Rechenzentren seien aber meist nur auf einen Bedarf von 1.500 bis 2.000 Watt ausgelegt. Abgesehen von notwendigen Investitionen in immer häufiger energiesparende Hardware werden die Ausweitungen der Kapazitäten auch in physischer Hinsicht große Probleme für Unternehmen mit sich bringen: Ältere Gebäude seien einfach nicht in der Lage, mit dem Strom- und Kühlungsbedarf der neuen Generation an Storage- und Server-Hardware zurechtzukommen, sehen die Analysten voraus. Eine Lösungsmöglichkeit sei es, Rechenzentrumskapazitäten bei Spezialanbietern zu leasen.

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