Großes Outsourcing:

Shell vergibt Milliarden-Aufträge an T-Systems, AT&T und EDS

1. April 2008, 3:37 Uhr | Lars Bube
Mit drei Aufträgen in Milliardenhöhe bietet Shell seinen Partnern und dem Thema Outsourcing schöne Aussichten.

Royal Dutch Shell hat drei Outsourcing-Verträge mit siebenstelligen Beträgen an die Systemintegratoren T-Systems, AT&T und EDS vergeben.

Mitarbeiter werden übernommen

Der Ölkonzern Shell ordnet seine IT-Struktur neu: Mit drei milliardenschweren Fünfjahresverträgen sollen wesentliche Bereiche outgesourced werden, um dadurch wesentliche Kosteneinsparungen zu erreichen. Bei Shell kümmert sich künftig AT&T um Netzwerk und Telekommunikation, T-Systems um Hosting und Storage, während EDS für die End-User-Verwaltung und die Integration der Infrastruktur Services zuständig ist. Insgesamt lässt sich Shell die drei jeweils auf fünf Jahre befristeten Verträge über vier Milliarden Dollar kosten, wobei die Mehrzahl der etwa 3000 betroffenen Mitarbeiter von den Systemintegratoren übernommen wird.

Im bisher größten bekannten Outsourcing-Vertrag übernimmt T-Systems für eine Milliarde Euro die Infrastruktur und rund 900 IT-Mitarbeiter der fünf weltweiten Rechenzentren von Shell. Drei davon befinden sich in den Niederlanden und je eines in den USA und Malaysia. Shell setzt beim Outsourcing auf die T-Systems Lösung »Dynamic Services«. Hierbei werden Rechenleistung, Datenspeicher und Software, allen voran SAP-Anwendungen, dynamisch an die Geschäftsprozesse des Kunden angepasst.


  1. Shell vergibt Milliarden-Aufträge an T-Systems, AT&T und EDS
  2. Signalwirkung durch Milliarden-Aufträge

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