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Preisentwicklung muss nicht nur abwärts gehen

Autor: Joachim Gartz • 15.9.2008 • ca. 1:10 Min

Inhalt
  1. Speicherpreis erreicht neuen Tiefstand
  2. DDR3 noch teuer und mit geringer Unterstützung
  3. Preisentwicklung muss nicht nur abwärts gehen

Das dritte Quartal ist bereits fast abgelaufen. Der September gilt, auf neudeutsch, als der klassische Back-to-School- sowie Ferienmonat. »Hiervon wird abhängen, wohin die Preise im September tendieren werden«, erwartet Transcend -Manager Linardatos. »Wir erwarten eine substantiell gute Nachfrage für den September, so dass die Produzenten von DRAM- und Flash-Chips durchaus diese Gelegenheit nutzen könnten, die Verkaufspreise an die Hersteller der Endprodukte hochzuschrauben. Die Option steigender Marktpreise ist auf jeden Fall vorhanden. Es ist nicht unbedingt davon auszugehen, dass die Preisentwicklungen der vergangenen Wochen in den kommenden Wochen und Monaten so fortgesetzt werden. Darüber sollten sich alle im Markt im Klaren sein.«

»Der Trend und das Absatzvolumen geht zu 2- und 4-GByte-Kits«, meint PNY-Manager Schäfer. »Im Vordergrund stehen insbesondere PC-6400-Module, die sich im Kit-Verbund im Dual-Channel-Modus betreiben lassen und dadurch einen einfachen und kostengünstigen Performance-Schub ermöglichen.« Um den Preisverfall Einhalt zu gebieten wollen Hersteller wie Elpida, Hynix und Powerchip Semiconductor die Chip-Produktion drosseln. Dies berichten zumindest weltweit diverse Online-Medien. Ziel muss es letztendlich sein die Umsätze bzw. Gewinne zu steigern. Ein schwieriges Vorhaben, angesichts des anhaltenden harten Wettbewerbs.

Auch die Preise für Flashspeicher befinden sich im freien Fall. Lediglich USB-Sticks mit zwei und vier GByte konnten sich in den letzten zwei, drei Wochen leicht stabilisieren. Seit Anfang Juli sind die HEKs für USB-Sticks und SD-Cards trotzdem zwischen 15 und 31 Prozent gesunken. Mussten Reseller zu Beginn des dritten Quartals für einen USB-Stick 32 GByte noch mindestens 87 Euro veranschlagen, sind heute nur noch circa 68 Euro dafür fällig. Bei SD-Cards unterschreiten 4-GByte-Modelle im HEK erstmals nachhaltig die 10-Euro-Marke.

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