ONLYOFFICE Docs: Kollaboration ohne Kompromisse
Um Dokumente gemeinsam reibungslos zu bearbeiten, braucht es mehr als einen guten Editor – nämlich volle Kontrolle über die eigene Infrastruktur. Wie sich produktive Zusammenarbeit und digitale Souveränität verbinden lassen.
Kollaboratives Arbeiten an Dokumenten ist in den meisten Organisationen längst Alltag. Teams bearbeiten Texte gleichzeitig, kommentieren in Echtzeit, teilen Tabellen über Abteilungsgrenzen hinweg. Was dabei häufig in den Hintergrund rückt: die Frage, wo die eigenen Daten liegen, wer darauf zugreifen kann – und wie abhängig man sich von einem einzelnen Anbieter macht.
Im deutschsprachigen Raum gewinnt diese Frage an Dringlichkeit. Öffentliche Verwaltungen prüfen, wie sie ihre IT-Infrastruktur souveräner gestalten können. Mittelständische Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Compliance-Anforderungen zu erfüllen, ohne auf produktive Werkzeuge verzichten zu müssen. Im Bildungs- und Gesundheitswesen gelten besonders strenge Vorgaben für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Der gemeinsame Nenner: Produktivität und Datenhoheit dürfen kein Entweder-oder sein.
Open Source als Ausweg aus der Abhängigkeit
Genau hier setzen quelloffene Office-Lösungen an. Sie ermöglichen es, Dokumentenbearbeitung auf der eigenen Infrastruktur zu betreiben – ohne Daten an externe Cloud-Dienste abzugeben und ohne sich in proprietäre Ökosysteme einzuschließen. Eine dieser Lösungen ist ONLYOFFICE Docs, eine Open-Source-Suite für Textdokumente, Tabellen, Präsentationen, Formulare und PDFs.
Was ONLYOFFICE Docs für Organisationen interessant macht, lässt sich an drei zentralen Punkten festmachen: Kompatibilität, Kontrolle und Zusammenarbeit.
Formatkompatibilität ohne Umwege
Besonders wichtig für die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Dienstleistern ist die Kompatibilität mit Microsoft-Office-Formaten. Hier liegt eine der größten Stärken von ONLYOFFICE: Alle gängigen Formate wie DOCX, XLSX oder PPTX werden nativ verarbeitet – nicht über Konvertierungsumwege, sondern als Standardformate. Das klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist im Open-Source-Bereich aber keineswegs trivial: ONLYOFFICE Docs unterstützt darüber hinaus ODF-Formate, PDF und zahlreiche weitere Dateitypen.
Volle Kontrolle über die eigene Infrastruktur
Bei der Kontrolle über die eigene Infrastruktur bietet die Suite mehrere Wege. ONLYOFFICE Docs kann auf eigenen Servern betrieben, in bestehende Plattformen wie Nextcloud, ownCloud, Seafile, Moodle oder Confluence eingebettet oder über die hauseigene Kollaborationsplattform DocSpace genutzt werden. Der vollständige Quellcode liegt unter der AGPL-3.0-Lizenz auf GitHub – das erlaubt unabhängige Audits und schließt eine Blackbox-Situation aus. Auf der technischen Seite sichern Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, JSON Web Tokens und ein feingranulares Rechtemanagement die Dokumentenarbeit ab.
Strukturierte Zusammenarbeit – auch bei komplexen Workflows
Die Zusammenarbeit selbst geht über gleichzeitiges Bearbeiten hinaus. Änderungsverfolgung, Versionsverlauf, Kommentare mit Erwähnungen und differenzierte Zugriffsrechte – vom reinen Lesen bis zum benutzerdefinierten Tabellenfilter – sorgen dafür, dass Teams strukturiert an Dokumenten arbeiten können, ohne den Überblick zu verlieren. Mit der aktuellen Version 9.3 hat ONLYOFFICE Docs hier weiter nachgelegt: Der Dokumenteneditor zeigt nun mehrere Seiten gleichzeitig an, Kommentare werden farblich nach Autor zugeordnet, und der PDF-Editor unterstützt erstmals digitale Signaturen – einschließlich der Möglichkeit, über das Admin Panel Signaturzertifikate für vertrauenswürdige Unterschriften zu hinterlegen.
KI mit Wahlfreiheit
Ebenfalls neu in Version 9.3 sind benutzerdefinierte KI-Assistenten: Anwender können eigene Prompts für wiederkehrende Textoperationen anlegen und per Schnellzugriff aus der Toolbar ausführen. Dabei bleibt die Hoheit beim Nutzer – KI-Funktionen sind standardmäßig deaktiviert, und es lässt sich frei wählen, welcher Anbieter oder welches lokale Modell angebunden wird.
Teil eines wachsenden Ökosystems
ONLYOFFICE ist Mitglied der Open Source Business Alliance (OSB Alliance), dem Bundesverband für digitale Souveränität, und positioniert sich damit im wachsenden Ökosystem europäischer Open-Source-Anbieter. ONLYOFFICE Docs steht als kostenlose Community Edition, als skalierbare Enterprise Edition und als Developer Edition zur Verfügung. Desktop-Editoren für alle gängigen Betriebssysteme und mobile Apps ergänzen das Angebot.