Mit „NextWave“-Update gegen die Point-Product-Falle
Palo Alto Networks reagiert auf das KI-Zeitalter und definiert die Zusammenarbeit mit seinen Partnern neu.
Das modernisierte NextWave-Programm bricht mit dem klassischen Fokus auf reine Transaktionsvolumina. Stattdessen belohnt der Spezialist für Cybersicherheit die sogenannte „Platformization“: Partner sollen Kunden weg von isolierten Einzellösungen (Point Products) hin zu einer integrierten, KI-gestützten Sicherheitsarchitektur über Netzwerk, Cloud und SOC führen.
Strategische Vorteile für das Ökosystem
Das Programm basiert auf direktem Community-Feedback und setzt auf drei Säulen:
- Profitabilität: Vereinfachte Rückvergütungen honorieren technische Expertise und plattformzentrierte Verkäufe statt bloßer Masse.
- Effizienz: Automatisierte Prozesse (CPQ und Deal-Registrierung) beschleunigen Geschäftsabschlüsse signifikant.
- Wachstum: Ein neuer Partner Development Fund (PDF) reinvestiert Boni direkt in Schulungen und die Generierung neuer Nachfrage.
Maßgeschneiderte Pfade
Palo Alto bietet spezifische Anreize für unterschiedliche Akteure: MSSPs profitieren von transparenten Staffelpreisen für Managed Services, während für Globale Systemintegratoren ein neuer „Global Path“ zur Belohnung grenzüberschreitender Beratung eingeführt wird.
Marc Müller, Director Channel EMEA Central bei Palo Alto Networks, erklärt: „Mit dem neuen Programm NextWave ermöglichen wir unseren Partnern deutlich höhere und besserplanbare Erträge – insbesondere denjenigen, die mehrere Lösungen von Palo Alto Networks anbieten und implementieren. Unser erweitertes MSSP-Programm bietet gerade dem deutschen Mittelstand starke Unterstützung und neue Chancen.“
Laut Simone Gammeri (Chief Partnerships Officer bei Palo Alto Networks) geht es nicht mehr um Softwareverkauf, sondern um die Beseitigung von Komplexität. Das Programm soll Partnern helfen, ihren Kunden eine einheitliche, KI-gestützte Verteidigungslinie zu bieten und gleichzeitig ihre eigenen Margen durch höherwertige Services zu sichern.