Deutsche Industrie verunsichert

Prism und Tempora spielen Bechtle in die Hände

11. Juli 2013, 18:09 Uhr | Martin Fryba

Fortsetzung des Artikels von Teil 1

Cancom die bessere Bechtle?

Cancom-Chef Klaus Weinmann denkt wie Bechtle-CEO Olemotz nur im Albtraum an Fusionspläne (Foto: CRN)
Cancom-Chef Klaus Weinmann denkt wie Bechtle-CEO Olemotz nur im Albtraum an Fusionspläne (Foto: CRN)

Bechtle und Cancom sind laut Olemotz »knallharte Wettbewerber«, die seit wenigen Wochen durch den Einstieg des Bechtle-Großaktionärs, der Familie Schick, ein engeres Band verbindet. Spekulationen um eine Fusion beider Systemhäuser seien zwar aufgrund der damit zu erzielenden Größenvorteile »nachvollziehbar«, so der Bechtle-Chef. Doch eine Übernahmeofferte seitens Cancom habe er bislang »nicht zur Prüfung auf dem Tisch«.

Dazu wird es auch nicht kommen. Im Gespräch mit CRN spielte Gerhard Schick den Einstieg mit rund zehn Prozent bei Cancom als »ausschließlich privates Investment« herunter. Schick ist mit rund 35 Prozent größter Aktionär bei dem von ihm zusammen mit Ralf Klenk gegründeten Systemhaus Bechtle.

Dass Cancom sein Geschäftsmodell konsequenter als Bechtle in Richtung Cloud-Portfolio gewandelt habe und damit für die Zukunft besser aufgestellt sei, will Olemotz nicht gelten lassen. »Ich sehe nichts, was Cancom besser macht als wir«, sagte der Bechtle-Chef. Cancom-Chef Klaus Weinmann und möglicherweise auch Gerhard Schick sehen das anders.


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