Lizenzbestätigung für IE-8-Installation als Notbremse

Zwangsupdate auf den IE8 über die Update-Services des Windows-Servers

19. August 2009, 12:06 Uhr | Werner Veith
Ab dem 25. August kann der Administrator über die »Windows Server Update Services« (WSUS) den Clients den Internet-Explorer 8 verpassen, auch wenn diese nicht wollen.

Ab dem 25. August 2009 steht der Internet-Explorer 8 (IE 8) als »Update Rollup« in den »Windows Server Update Services« bereit. Dann kann es dem Anwender passieren, dass der IE 8 automatisch installiert wird, auch wenn er es vorher abgelehnt hat.

Ab dem 25. August könnte es für Nutzer des Internet-Explorer-6 (IE) oder -7 eine unliebsame Überraschung geben. Sie könnten über die »Windows Server Update Services« (WSUS) automatisch den Internet-Explorer 8 installiert bekommen. Denn ab diesem Zeitpunkt steht der IE 8 als »Update Rollup« für den WSUS zur Verfügung. Bestätigt der Administrator dann auch das Lizenz-Abkommen, nimmt die automatische Aktualisierung ihren Lauf. Dann bekommt der Nutzer das Update, auch wenn er vorher den Wechsel zum IE 8 abgelehnt hat.

Will der Administrator das IE-8-Update verhindern, muss er das Häkchen für die Update-Rollups deaktivieren. Will er diese Funktion nutzen, bleibt ihm als zweite Möglichkeit, das Lizenzabkommen zum IE 8 abzulehnen.

Kann der Administrator es nicht erwarten, den IE 8 auf den Clienta zu installieren, importiert er bereits jetzt den IE 8 über den Update-Katalog in die WSUS. Daneben besteht die Möglichkeit, den Browser über das »Internet Explorer Administration Kit« zu installieren.

Das automatische Update erfolgt nur bei Systemen, auf denen der IE 6 oder IE 7 installiert ist. Neben dem IE-8-Update verteilt der WSUS dann auch Sicherheits-Updates für den Browser und die IE-8-Compatibility-View-List.


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