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E-Mails empfangen, Puls messen und gleichzeitig Musik hören - Wearables bieten eine große Funktionspalette und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit unter den Verbrauchern. Nichtsdestotrotz fehlt es vielen Nutzern an Orientierung. Dies ist eine Chance für den Fachhandel.
Wearables bieten zahlreiche Funktionen, die in vielen Situationen sehr hilfreich sein können. Zu den beliebtesten gehören Gesundheits- und Sportfeatures. Für ein einfaches Aktivitäts-Monitoring zählen Fitnessarmbänder – beispielsweise der Hersteller Fitbit oder Jawbone – die zurückgelegten Schritte am Tag, messen Körperwerte und berechnen den Kalorienverbrauch.
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Je nach Modell informieren sie sogar über eingehende Nachrichten und Anrufe auf dem Smartphone oder erfassen den Puls. „Gesundheit ist einer der Megatrends von heute und der gesunde Körper ein Statussymbol, das es zu optimieren gilt. Das permanente Tracking der persönlichen Leistung und das Streben nach einem gesunden Lebensstil beeinflussen unseren Alltag wie nie zuvor“, sagt Georg Walkenbach, Geschäftsführer von Beurer. „Das Zusammenspiel aus neuesten Technologien und smarten Gesundheitsprodukten sowie die Bereitstellung passender Apps sehe ich als ein Zukunftsphänomen, das erst am Anfang steht und in dem noch viel Potenzial steckt. Wir haben diesen Trend bereits sehr früh erkannt und bedienen den Markt seit 2012 mit einem ausgeklügelten Gesundheits-Monitoring-System, das die beiden Erfolgsgiganten Gesundheit und Tracking miteinander verbindet.“
Außergewöhnliche Einsatzszenarien
Immer wichtiger wird das Thema Wearables auch im medizinischen Sektor. Die Geräte sind am Arm oder um die Brust befestigt und messen Blutwerte, das Gewicht, die Herzfrequenz oder den Schlafrhythmus. Diabetes, Herzkrankheiten und andere Erkrankungen können schneller erkannt und behandelt werden. Doch Achtung: Bei allen Jubelrufen für die kleinen Gadgets sollte man die Nachteile der noch jungen Devices nicht vernachlässigen. Die relativ geringe Akkulaufzeit vieler Geräte stellt meist eine Schwäche dar sowie die Tatsache, dass Wearables permanent am Körper getragen werden müssen. Zudem sollte man sich als Nutzer über die Gefahr des Datenmissbrauchs bewusst sein.